Über die partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung, die in bezug auf die partiellen Differentialquotienten homogen sind und die Funktion nicht enthalten. (Q573340)

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scientific article; zbMATH DE number 2556934
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    Über die partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung, die in bezug auf die partiellen Differentialquotienten homogen sind und die Funktion nicht enthalten.
    scientific article; zbMATH DE number 2556934

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      Über die partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung, die in bezug auf die partiellen Differentialquotienten homogen sind und die Funktion nicht enthalten. (English)
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      1931
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      Verf. betrachtet Differentialgleichungen vom Typus \[ f\left( x_0,x_1,\ldots,x_n, \dfrac{\dfrac{\partial z}{\partial x_1}}{\dfrac{\partial z}{\partial x_0}}, \dfrac{\dfrac{\partial z}{\partial x_2}}{\dfrac{\partial z}{\partial x_0}}, \ldots, \dfrac{\dfrac{\partial z}{\partial x_n}}{\dfrac{\partial z}{\partial x_0}} \right)=0 \tag{1} \] und die Integrale: \[ \begin{aligned} &z=\varPhi(x_0,x_1,\ldots,x_n,c_1,c_2,\ldots,c_i,\ldots,c_n)+c, \tag{2} \\ &z=c_0\varPhi(x_0,x_1,\ldots,x_n,c_1,c_2,\ldots,c_i,\ldots,c_n)+c, \tag{3} \\ &z=c_0\varPhi(x_0,x_1,\ldots,x_n,c_1,c_2,\ldots,c_{i-1},d,c_{i+1},\ldots,c_n)+c. \tag{4} \end{aligned} \] (2) sei ein vollständiges Integral von (1); (3) enthält die überzählige willkürliche Konstante \(c_0\); (4) enthält wieder die Normalzahl willkürlicher Konstanten, da \(c_i\) durch eine willkürlich, aber fest gewählte Konstante ersetzt ist. Die Frage lautet: Unter welchen Umständen ist (4) wieder ein vollständiges Integral von (1)? Die Antwort ist bejahend: Es gibt stets einen oder mehrere Indexwerte \(i\), für welche (4) vollständig ist, sobald dies für (2) zutrifft. Ferner wird gezeigt: Besteht für (1) ein vollständiges Integral der Form \[ z = \varPhi(x_0, x_1,\ldots, x_n, a_1, a_2,\ldots, a_n) + a, \tag{5} \] so besteht auch ein vollständiges ``\textit{Mayer}sches Integral'' der Form \[ Z = b_0\omega (x_0, x_1,\ldots, x_n, b_1,\ldots, b_{n-1}) + b. \tag{6} \] Unter gewissen von Verf. näher angegebenen (notwendigen und hinreichenden) Bedingungen ist es möglich, von (5) zu (6) durch Transformation der willkürlichen Konstanten überzugehen. In die Transformation geht eine willkürliche Funktion \(\tilde\omega(b_1,b_2,\ldots,b_{n-1})\) ein; dasselbe gilt auch von der Funktion \(\omega\) in (6). Schließlich wird das Beispiel \[ \frac14\left(\frac{\partial z}{\partial x_2}\right)^2= \frac{\partial z}{\partial x_0}\left( x_0\frac{\partial z}{\partial x_0}+x_1\frac{\partial z}{\partial x_1} \right) \] durchgerechnet.
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