Les probabilités inverses et la construction des tables de mortalité. (Q573798)

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scientific article; zbMATH DE number 2557323
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    Les probabilités inverses et la construction des tables de mortalité.
    scientific article; zbMATH DE number 2557323

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      Les probabilités inverses et la construction des tables de mortalité. (English)
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      1931
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      Es werden zunächst einige Beispiele (Urnenversuche) für die Anwendung der \textit{Bayes}schen Regel gegeben. Dann wird der ``wahrscheinliche Fehler'' definiert. Sind \(C_i\) (\(i = 1,\ldots, k\)) die verschiedenen Ursachen eines Ereignisses, \(\pi_i\) ihre a-priori-Wahrscheinlichkeiten, \(p_i\) die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses nach Eintreten von \(C_i\), so ist die Wahrscheinlichkeit \(\alpha\) dafür, daß \(i\) in das Intervall \((i_0 - j, i_0 + j)\) fällt aus \[ \sum\limits_{i_0-j}^{i_0+j}\pi_ip_i = \alpha\sum\limits_1^k\pi_ip_i \] zu berechnen. Der wahrscheinliche Fehler, den man begeht, wenn man vom Eintreten des Ereignisses auf das Vorliegen der wahrscheinlichsten Ursache, etwa \(C_{i_0}\), schließt, ergibt sich aus \(\alpha = \tfrac{1}{2}\). Bei der Herstellung einer Sterbetafel schließt man auch wie bei den Urnenversuchen vom beobachteten Material auf Wahrscheinlichkeiten. Man hat hier aber nicht ein Äquivalent für die a-priori-Wahrscheinlichkeiten \(\pi_i\). Im Prinzip darf man also die \textit{Bayes}sche Regel nicht anwenden. Bei einer großen Zahl von Beobachtungen wird aber der begangene Fehler klein sein. Die Argumentation ist aber unbrauchbar für den wahrscheinlichen Fehler, wobei es sich also darum handelt, aus der Gleichung \[ \sum\limits_{i_0-h}^{i_0+h}\pi_ip_i = \tfrac{1}{2}\sum\limits_{i=1}^k\pi_ip_i \] den Wert \(h\) zu bestimmen. Man sieht, daß bei geringer Änderung von \(\pi_i\) sich \(h\) sehr ändert. Auch die Statistik zeigt, daß der wahrscheinliche Fehler ein schlechtes Maß für den Zufallsfehler der Sterbenswahrscheinlichkeit ist. Man könnte daran zweifeln, daß die Wahrscheinlichkeitsrechnung überhaupt auf die Statistik anwendbar ist. Wegen der praktisch brauchbaren Resultate ist die Verwendung erlaubt; jedoch muß dies für jeden speziellen Fall erst entschieden werden.
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