Alcuni elementi di meccanica negli spazi curvi. (Q574502)

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scientific article; zbMATH DE number 2558876
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    Alcuni elementi di meccanica negli spazi curvi.
    scientific article; zbMATH DE number 2558876

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      Alcuni elementi di meccanica negli spazi curvi. (English)
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      1931
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      Verf. entwickelt mit Hilfe der funktionalen Darstellung der Punkte im \textit{Hilbert}schen Raum einige Grundtatsachen der Mechanik in einer \textit{Riemann}schen \(V_n\) und zieht daraus einige Folgerungen betreffend die Deutung der Tatsachen der Gravitation. Nach einigen vorbereitenden Betrachtungen über Vektoren in der \(V_n\) und insbesondere über die Beschleunigung bei der Bewegung eines Punktes in der \(V_n\) definiert Verf. ein \textit{Kraftfeld} in der \(V_n\) als ein Feld von Vektoren \(F^j\) die einen physikalischen Zustand in der \(V_n\) darstellen, bei dem jedem materiellen Punkt zwei Zahlen, die \textit{träge Masse} \(m_i\) und die \textit{aktive Masse} \(m_a\), zugeordnet werden; der materielle Punkt erfährt dann die Beschleunigung \[ A^j=\dfrac{m_a}{m_i}F^j. \] Nach Herleitung des \textit{Hamilton}schen Prinzips in der \(V_n\) betrachtet Verf. einige besondere Bewegungsprobleme: Er bemerkt, daß, wenn \(C\) ein Kraftfeld in der \(V_n\) ist, für das in den Punkten einer ``wahren'' geodätischen Mannigfaltigkeit \(V_m'\) der \(V_n\) (d. h. einer Untermannigfaltigkeit, auf der jede Geodätische auch Geodätische der \(V_n\) ist) die Kräfte von \(C\) tangentiell zur \(V_m'\) sind, die Bewegung eines Punktes unter der Wirkung von \(C\) sich ganz in der \(V_m\) vollzieht, wenn die Anfangsbedingungen der Bewegung ganz in der \(V_m'\) enthalten sind. Als Sonderfall betrachtet Verf. die \textit{Newton}sche Bewegung im dreidimensionalen euklidischen Raum, und er zeigt, daß, wenn man den physischen Raum als einen in einen euklidischen \(R_4\) eingebetteten dreidimensionalen sphärischen Raum deutet, die \textit{Newton}sche Hypothese (wenn die Entfernungen als im \(R_4\) berechnet angesehen werden) für die Bewegung eines Planeten dieselben Ergebnisse liefert, wie sie in der klassischen Mechanik gelten. Wenn man aber die Annahme eines vierdimensionalen euklidischen \textit{physischen Raumes} \(F\) macht, in dem der \textit{materielle Raum} \(M\) eine dreidimensionale Hypersphäre bildet, und wenn man ferner annimmt, daß die Wechselwirkung zweier Körper mittels zweier Kräfte erfolgt, deren eine sich in \(M\) fortpflanzt und dem Quadrat der Entfernung proportional ist, während die andere sich in \(F\) fortpflanzt und der dritten Potenz der Entfernung proportional ist, so erhält man Resultate, die sich in zweiter Annäherung aus der \textit{Einstein}schen Theorie ergeben (vgl. \textit{T. Levi-Civita}, Fondamenti di meccanica relativistica (1928; F. d. M. 54, 939 (JFM 54.0939.*)), p. 122-123) und also auch von der \textit{Perihelbewegung des Merkur} Rechenschaft ablegen. Über diesen Punkt macht Verf. nur eine kurze Andeutung; er verspricht, auf diese Dinge an andrer Stelle einzugehen; sein frühzeitiger Tod (am 29. 2. 32) hat dies jedoch nicht mehr zugelassen. Er hat aber noch die Möglichkeit gehabt, eine Theorie der Gravitation, die von ganz andern Voraussetzungen ausgeht, aber doch in erster Annäherung die klassische Theorie liefert und auch der Perihelbewegung des Merkur Rechnung trägt, weiter auszuarbeiten. (Vgl. die Arbeit des Verf. in Memorie Soc. astron. Italiana (2) 5 (1931), 405-421 und in Bollettino U. M. I. 10 (1931), 113-116 (F. d. M. \(57_{\text{I}}\), Kap. VII 2). (V 6 C, VII 2, VIII 2 C.)
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