Semi-circular orbits in the restricted problem of four bodies with repulsive and attractive forces. (Q574554)
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scientific article; zbMATH DE number 2558922
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Semi-circular orbits in the restricted problem of four bodies with repulsive and attractive forces. |
scientific article; zbMATH DE number 2558922 |
Statements
Semi-circular orbits in the restricted problem of four bodies with repulsive and attractive forces. (English)
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1931
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Verf. denkt sich zwei gleich große unbewegliche Massen; den Mittelpunkt ihrer Verbin\-dungs\-strecke wählt er als Ursprung eines Koordinatensystems \(x\), \(y\), \(z\); die \(z\)-Achse geht durch die zwei eben genannten Massen. In der (\(x, y\))-Ebene bewegen sich zwei sehr kleine Massen (Elektronen). Die zwei großen Massen wirken anziehend auf die Elektronen, gemäß \textit{Newton}s Gesetz, während letztere sich abstoßen, ebenfalls mit einer Kraft, die umgekehrt proportional ist mit dem Quadrat der Entfernung. Die Koordinaten der Elektronen werden mit \(x_1\), \(y_1\) und \(x_2\), \(y_2\) bezeichnet; ihre Bewegung soll so vor sich gehen, daß stets \(x_1 = - x_2\), \(y_1 = y_2\) ist. Das Ganze wird angesehen als ein Modell für ein Wasserstoffmolekül. Wegen der Beziehungen zwischen den \(x_i\) und \(y_i\) reduzieren sich die Differentialgleichungen auf zwei; sie lassen das Energieintegral zu. Für die Konstante \(k^2\) in der Kraftwirkung, die die Elektronen aufeinander ausüben, setzt Verf: \(k^2=4(\mu+\varepsilon)\). Im Fall \(\varepsilon = 0\) ergibt sich die Partikularlösung \(x = m\), \(y = 0\), wobei \(m\) eine Konstante bedeutet. Ist \(\varepsilon\neq 0\), so setzt Verf. \[ x_1= x = m + \varepsilon u, \qquad y_1= y = \varepsilon v. \] Aus den Differentialgleichungen für die \(x\), \(y\) ergeben sich die für die \(u\), \(v\). Zur Integration wird der Ansatz gemacht: \[ u = u_0 + u_1\varepsilon +u_2\varepsilon^2 +\ldots, \qquad v = v_0 + v_1\varepsilon + v_2 \varepsilon^2 + \ldots. \] Für \(u_0\) und \(v_0\) ergibt sich, nachdem noch statt \(t\) eine andere Variable \(\tau\) eingeführt ist: \[ u_0 = A_1^{(0)} \sin\alpha\tau + A_2^{(0)} \cos\alpha\tau + \dfrac{\alpha_0}{\alpha^2}, \qquad v_0 = B_1^{(0)}\sin\tau + B_2^{(0)}\cos\tau, \] wobei die \(A_i^{(0)}\) und \(B_i^{(0)}\) die Integrationskonstanten sind, während die Konstanten \(\alpha\) und \(\alpha_0\) sich durch \(m\) und \(\mu\) ausdrücken. Es werden dann noch drei Fälle näher untersucht. Im Fall I ist \(B_1^{(0)} = B_2^{(0)} = 0\); im Fall II ist \(A_1^{(0)} = A_2^{(0)} = 0\), während im Fall III von der allgemeinen, für \(u_0\), \(v_0\) erhaltenen Lösung ausgegangen wird. Im Fall I bewegen sich die Elektronen auf der \(x\)-Achse hin und her. Im Fall II erhält Verf. periodische Bahnen längs Kurvenstücken; im Fall III können auch nicht periodische Bahnen vorkommen. (VIII 2 B.)
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