La flèche d'une poutre ne dépend pas de l'effort tranchant. (Q574773)

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scientific article; zbMATH DE number 2559090
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    La flèche d'une poutre ne dépend pas de l'effort tranchant.
    scientific article; zbMATH DE number 2559090

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      La flèche d'une poutre ne dépend pas de l'effort tranchant. (English)
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      1931
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      Die durch den Titel ausgedrückte Behauptung wird im Text dahin eingeschränkt, daß bei einem Balken mit Rechteckquerschnitt von konstanter Höhe, soweit er als \textit{ebene Scheibe} behandelt werden kann, die Durchbiegung \textit{der beiden Randfasern nicht merklich} durch die Schubspannungen beeinflußt wird. Die Richtigkeit der Behauptung wird dadurch glaubhaft gemacht, daß gezeigt wird, daß -- unter Zugrundelegung von in weiten Grenzen zulässigen Annahmen -für die beiden Randfasern (dort wo sie nicht stark belastet sind) \[ \frac{\partial^2\eta}{\partial x^2}=-\frac1E\frac{\partial\sigma}{\partial y} \] gilt (\(\eta\) die Durchbiegung, \(\sigma\) die wagerechte Längsspannung), daß also auf die \textit{Krümmung der Randfasern} die Schubspannungen ohne Einfluß sind. An Hand eines Zahlenbeispiels werden ferner auch die \textit{Durchbiegungen} der Randfasern betrachtet, und es wird gezeigt, daß durch die Berücksichtigung der Schubspannung, falls die Höhe des Balkens \(\frac1{10}\) der Spannweite ist, an der Durchbiegung nur eine Korrektur \(< 1\%\) bedingt wird (\textit{Poisson}zahl \(\frac13\)). An Hand desselben Beispiels wird aber gezeigt, daß für die Durchbiegung der \textit{mittleren Faser} die Schubspannung nicht ganz vernachlässigt werden darf; in dem vorliegenden Falle erhöht die Schubspannung die Durchbiegung um 3{\%}. Das Phänomen wird durch die Querkontraktion erklärt.
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