Mechanische Ähnlichkeit und Turbulenz. Diskussion. (Q575119)

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scientific article; zbMATH DE number 2559355
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    Mechanische Ähnlichkeit und Turbulenz. Diskussion.
    scientific article; zbMATH DE number 2559355

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      Mechanische Ähnlichkeit und Turbulenz. Diskussion. (English)
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      1931
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      Die höchst bedeutsamen Ergebnisse, zu denen Verf. bei seinen Untersuchungen über die Turbulenz gelangt ist und über die er hier berichtet, gründen sich auf zwei Annahmen: (1) Bei der laminaren Strömung hat die Ähnlichkeitshypothese zu den grundlegenden Differentialgleichungen, die alle solche Vorgänge beherrschen, geführt. Verf. stellt dementsprechend die Frage: Was folgt aus der hydrodynamischen Theorie, wenn man annimmt, daß das Strömungsbild in verschiedenen Punkten auch einer turbulenten Strömung ähnlich ist? (2) Auf Grund experimentell gut fundierter Tatsachen kann die Annahme gemacht werden, daß die Zähigkeit, abgesehen von der Wandnähe, keinen Einfluß auf die Verteilung der mittleren Geschwindigkeit ausübt. Mit diesen beiden Annahmen gelingt es, zu einem Gesetz für die Verteilung der Geschwindigkeit, für den Widerstand und die Kennzahl, dem sogenannten logarithmischen Gesetz, zu gelangen, das in allen Größen der \textit{Reynolds}schen Zahl in sehr guter Übereinstimmung mit der Erfahrung steht. Diese Gesetze sind jetzt keine Potenzgesetze mehr, mit denen man so lange versucht hat auszukommen. Nähert man die Geschwindigkeitsverteilung interpolatorisch durch eine Potenzfunktion an, so erhält man mit wachsender \textit{Reynolds}scher Zahl nach und nach die Werte \(\dfrac{1}{7}\), \(\dfrac{1}{8}\), \(\dfrac{1}{9}\), wie das auch experimentell gefunden worden ist. Man darf wohl erwarten, daß die so gefundenen Gesetze endgültige sind. Gleichzeitig haben die Untersuchungen des Verf. auch das lange gesuchte Widerstandsgesetz für die turbulente Strömung in einem parallelen Rohr ergeben. In der Diskussion sprachen \textit{Prandlt, Riabouchinsky, Taylor, Bjerknes, Betz}.
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