Theorie der Böigkeit und der Häufigkeitsverteilung von Windstärke und Windrichtung. (Q575155)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Theorie der Böigkeit und der Häufigkeitsverteilung von Windstärke und Windrichtung. |
scientific article; zbMATH DE number 2559381
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Theorie der Böigkeit und der Häufigkeitsverteilung von Windstärke und Windrichtung. |
scientific article; zbMATH DE number 2559381 |
Statements
Theorie der Böigkeit und der Häufigkeitsverteilung von Windstärke und Windrichtung. (English)
0 references
1929
0 references
Verf. berechnet die Wahrscheinlichkeit für das gleichzeitige Vorkommen der turbulenten Zusatzkomponenten \(u\), \(v\) bei einem ausgeglichenen Wind der konstanten Geschwindigkeit \(w_0\) zu \[ w(u,v)\,du\,dv=\frac{1}{\alpha ^2\pi }\exp\, \biggl(-\frac{(u-w_0)^2+v^2}{\alpha ^2}\biggr)\,du\,dv \] und allgemeiner die Wahrscheinlichkeit für das Vorkommen einer Geschwindigkeit des Intervalls (\(c\), \(c+dc\)) zu \[ w(c)\,dc=\frac{cdc}{\alpha ^2\pi }\,\exp\,\biggl( -\frac{(c-w_0)^2}{\alpha ^2}\biggr)\,\exp\,\biggl(-\frac{2cw_0}{\alpha ^2}\biggr)\int\limits_{0}^{2\pi }\exp\,\biggl(\frac{2cw_0\,\cos\,\varphi }{\alpha ^2}\biggr)\,d\varphi, \] was sich mit Hilfe von Zylinderfunktionen auswerten läßt und vom Verf. zahlenmäßig durchgeführt wird. Des weiteren wird die durch \[ \overline{c}=\textstyle \int\limits_{0}^{\infty } \displaystyle cw(c)\,dc \] bestimmte mittlere Windgeschwindigkeit, die zufolge der Seitenböen etwas größer ist als die mittlere Luftversetzung \(w_0\), und der die größte Häufigkeit aufweisende Wert \(c_m\) berechnet. Der Vergleich mit dem empirischen Material (Beobachtungsreihen von \textit{Robitz}sch) zeigt befriedigende Übereinstimmung, die noch verbessert werden kann, wenn berücksichtigt wird, daß die Richtung der größten Streuung nicht mit der mittleren Windrichtung übereinzustimmen braucht, und daß die Streuung in Richtung des mittleren Windes größer anzusetzen ist als quer dazu. Auch für diese Fälle werden die Verteilungsgesetze, die nur in komplizierter Weise mit Hilfe von Zylinderfunktionen rechnerisch auswertbar sind, vom Verf. explicite angegeben. (VIII 1.)
0 references