Stationäre Strömung unter dem Einfluß der Schwere in stabil geschichteten Flüssigkeiten und Gasen, insbesondere in der Atmosphäre. (Q575165)

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scientific article; zbMATH DE number 2559389
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    Stationäre Strömung unter dem Einfluß der Schwere in stabil geschichteten Flüssigkeiten und Gasen, insbesondere in der Atmosphäre.
    scientific article; zbMATH DE number 2559389

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      Stationäre Strömung unter dem Einfluß der Schwere in stabil geschichteten Flüssigkeiten und Gasen, insbesondere in der Atmosphäre. (English)
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      1931
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      Verf. hat in einer früheren Arbeit (Meteorologische Z. 46 (1929); 292-300, 329-337, 383-393, 420-435; F. d. M. \(55_{\text{II}}\), 1137) für die zweidimensionale reibungslose Strömung einer stabil geschichteten Atmosphäre für die Stromfunktion \(h\) eine Gleichung der Form \[ \frac{\partial ^2h}{\partial x^2}+\frac{\partial ^2h}{\partial y^2}=\frac{g}{w_0^2}\cdot\frac{\vartheta }{T}(y-h) \] hergeleitet, wo \(\vartheta \) der vertikale Gradient der potentialen Temperatur ist. Die neue Arbeit gibt auf Grund der Einwände, die gegen die früheren Herleitungen erhoben vorden sind, und zur Rechtfertigung der darin gemachten Vernachlässigungen noch einmal in nichtmathematischer Form eine Übersicht über den Gedankengang derselben. Für ein homogenes (adiabatisch geschichtetes) kompressibles Gas geht die angeführte Gleichung in die \textit{Laplace}sche über. Als Beispiel sind schon in der ersten Arbeit die -- erstmalig von \textit{Ackeret} untersuchte -- Potentialströmung beim Übergang von einer Ebene zu einer Hochfläche und die Strömung über ein symmetrisches Hindernis behandelt worden. Neu in der vorliegenden Abhandlung sind die an die gleichen Beispiele anschließenden Erörterungen über die Integrationsschwierigkeiten, die auftreten, wenn nicht mehr die Strömung eines homogenen Gases und die \textit{Laplace}sche Gleichung, sondern die nicht mehr als Potentialbewegung aufzufassende Strömung eines stabil geschichteten Gases über die gleichen Hindernisprofile betrachtet und somit die obige Gleichung zugrunde gelegt wird. Es zeigt sich, daß es nicht möglich ist, mit einem sukzessiven Näherungsverfahren von der Stromfunktion der Potentialbewegung aus zu den Stromlinien des nichthomogenen Gases zu gelangen, so daß nach dieser Methode weder die Existenz noch das tatsächliche Aussehen einer Lösung aufgewiesen werden kann. Rechnerisch durchgeführt wird für den Fall einer Bodeninversion, also für den Fall besonders stabiler Schichtung, nur noch die Frage, wann der Rückstau am Hindernis so stark ist, daß kein Überfließen desselben durch die Bodenschicht mehr erfolgt. Verf. erhält die Bedingung \[ \frac{g}{w_0^2}\frac{\vartheta }{T}\,\eta H\geqq 1, \] wo \(\eta\) die Höhe der Inversion, \(H\) die des Hindernisses ist. (VIII 1.)
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