Non-separated cuttings of connected point sets. (Q575586)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Non-separated cuttings of connected point sets. |
scientific article; zbMATH DE number 2557700
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Non-separated cuttings of connected point sets. |
scientific article; zbMATH DE number 2557700 |
Statements
Non-separated cuttings of connected point sets. (English)
0 references
1931
0 references
\(M\) sei ein zusammenhängender metrischer separabler Raum; eine Teilmenge \(X\) heißt ein Schnitt von \(M\), wenn \(M - X\) in zwei fremde Teilmengen zerfällt. Ein System \(G\) von Teilmengen von \(M\) soll unzerlegt heißen, wenn die Elemente von \(G\) paarweise fremd sind und keins ein andres in \(M\) zerlegt. Eine Teilmenge \(P\) von \(M\) habe die \(p\)-Ordnung (potential order) \(\alpha\) in bezug auf ein beliebiges System \(G\), wenn \(\alpha\) die kleinste Kardinalzahl ist, so daß es eine absteigende Folge von Umgebungen \(U_i\) von \(P\) gibt, so daß \[ P= \prod \overline{U}_i \] und der Rand jeder \(U_i\) in der Summe von höchstens \(\alpha\) Elementen aus \(G\) enthalten ist. Mit Hilfe der Bemerkung, daß sich das System \(E (a, b)\) der Elemente eines unzerlegten Systems \(G\) von Schnitten von \(M\), die die Punkte \(a\) und \(b\) in \(M\) trennen, anordnen läßt, wird folgender Hauptsatz bewiesen: Ist \(G\) ein nicht abzählbares, unzerlegtes System von Schnitten des Raumes \(M\), so haben alle bis auf höchstens abzählbar viele Elemente des Systems \(G\) die \(p\)-Ordnung 2 in bezug auf \(G\). Jedes solche System \(G\) enthält nun ein nicht abzählbares Teilsystem \(Q\), dessen Elemente \(X\) folgende Eigenschaften haben: (1) \(X\) ist abgeschlossen; (2) \(M X\) ist die Summe zweier zusammenhängender fremder Mengen ; (3) zu jedem Punkt \(p\) in \(M -X\) existiert ein Element \(Y\) in \(Q\), das \(X\) und \(p\) in \(M\) trennt; (4) \(X\) ist ein irreduzibler Schnitt von \(M\); (5) \(X\) hat die \(p\)-Ordnung 2 in bezug auf \(Q\). Ist \(G\) ein beliebiges unzerlegtes System, das (3) erfüllt, so läßt es sich zu einem unzerlegten System \(S\) erweitern, so daß jeder Punkt von \(M\) in genau einem Element von \(S\) liegt und \(S\) auch noch (3) erfüllt; \(S\) ist dann eine stetige Zerlegung von \(M\). Ist \(M\) kompakt, so ist der Zerlegungsraum von \(S\) eine azyklische stetige Kurve. Dies Ergebnis ist bemerkenswert in dem Fall, daß \(M\) eine stetige Kurve ist, da für einen im Kleinen zusammenhängenden Raum \(M\) die Existenz eines nicht abzählbaren, unzerlegten Systems \(G\) von Schnitten von \(M\) sichergestellt wird. Aus diesem Existenztheorem erhält Verf. als Korollar die Antwort auf eine 1929 (F. d. M. \(55_{\text{I}}\), 322) von ihm gestellte Frage: Jede offene Teilmenge einer zusammenhängenden und lokal zusammenhängenden Menge \(M\) in einem separablen metrischen Raum enthält einen irreduziblen Schnitt von \(M\). Da schließlich, wenn der zusammenhängende metrische und separable Raum \(M\) kompakt ist, die \(p\)-Ordnung eines Punktes von \(M\) mit der Ordnung des Punktes im \textit{Menger-Urysohn}schen Sinn zusammenfällt, ergeben sich aus dem oben genannten Hauptsatz aufs neue einige bekannte Resultate über Teilpunkte und zusammenhängende Schnitte von zusammenhängenden Mengen und Kontinuen.
0 references