Systèmes de trois cercles ou de dix cercles. Invariants anallagmatiques de trois cercles. (Q575830)

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scientific article; zbMATH DE number 2557930
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    Systèmes de trois cercles ou de dix cercles. Invariants anallagmatiques de trois cercles.
    scientific article; zbMATH DE number 2557930

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      Systèmes de trois cercles ou de dix cercles. Invariants anallagmatiques de trois cercles. (English)
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      1931
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      Die in früheren Veröffentlichungen des Verf. begonnenen Untersuchungen über anallagmatische Geometrie werden in der vorliegenden Arbeit fortgesetzt. Sie geht aus von der Tatsache, daß die anallagmatischen Symmetrien, die nacheinander um drei gegebene Kreise ausgeführt werden können, ersetzbar sind durch zwei anallagmatische Drehungen um gewisse Kreise und bestimmte Winkel. Geht man umgekehrt von diesen beiden Winkeln aus, so ist das allgemeine System jener ersten drei Kreise durch höchstens 17 Parameter bestimmt; es besitzt zwei anallagmatische Invarianten. Es folgt eine Diskussion über Zahl und Realität der zu zwei gegebenen Kreisen des Raumes gehörenden eigentlichen und uneigentlichen Halbierungskreise. Sind nun drei Hilfskreise gegeben, und wählt man jeweils zu zweien je einen eigentlichen und einen uneigentlichen Halbierungskreis beliebig aus, so kann man diese sechs neuen Kreise auf acht verschiedene Arten zu Tripeln zusammenstellen, so daß jedes Tripel nur eigentliche bzw. nur uneigentliche Halbierungskreise enthält, wenn man zu jedem Hilfskreis noch seinen Gegenkreis zurechnet. Jedes solche Tripel entspricht nun genau den drei gegebenen Kreisen des ersten Teils. Die Untersuchung der Tripel uneigentlicher Halbierungskreise führt zu einem System von zehn Kreisen, das dadurch ausgezeichnet ist, daß jeder dieser Kreise auf drei andern des Systems senkrecht steht. Dieses System ist aber nur ein Sonderfall eines allgemeineren, das an einem ebenen Beispiel verifiziert wird. Doch gibt es auch solche Systeme von zehn Kreisen dieser Art, die nicht aus Halbierungskreisen dreier gegebenen Hilfskreise abgeleitet werden können. Schließlich wird noch eingehend auf den Zusammenhang mit den zehn \textit{Morley-Petersen}schen Geraden hingewiesen und auf die beiden oben erwähnten anallagmatischen Invarianten genauer eingegangen. Es sei noch besonders erwähnt, daß das Studium der durch besondere Lage der erzeugenden Kreise bedingten Sonderfälle und die Abzählung der zugehörigen Parameter einen recht breiten Raum einnimmt, und daß die Arbeit gerade durch diese sehr präzisen und nicht immer einfachen, aber stets klaren Ausführungen besonders wertvoll wird.
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