Études sur les courbes gauches. I. (Q576399)
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scientific article; zbMATH DE number 2558420
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Études sur les courbes gauches. I. |
scientific article; zbMATH DE number 2558420 |
Statements
Études sur les courbes gauches. I. (English)
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1928
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Die Grundlage aller differentiellen Kurventheorie im dreidimensionalen Raum bilden bekanntlich die \textit{Frenet}schen Formeln für die Bewegung des kanonischen begleitenden Dreibeins. Dieses besteht aus Tangente, Hauptnormale, Binormale, deren Ableitungsgleichungen in bekannter Weise die natürlichen Invarianten, Krümmnug und Torsion, als Koeffizienten enthalten. Indessen ist diese Wahl des begleitenden Dreibeins nicht die einzig mögliche; die Vektoren Tangente, Hauptnormale, Binormale können vielmehr durch drei beliebige linear unabhängige Vektoren längs der Kurve ersetzt werden. Behält man mit Verf. die Tangente bei, legt jedoch den zweiten Vektor des Dreibeins längs der Kurve senkrecht zur Tangente in die jeweilige Tangentialebene der im Kurvenpunkt in zweiter Ordnung berührenden Schmiegkugeln (diese Definition erscheint von der üblichen einer Schmiegkugel abweichend) und schließlich den dritten in den Radius, der vom Kurvenpunkt zum Schmiegkugelmittelpunkt führt, so entsteht ein neues Dreibein mit neuen Ableitungsgleichungen und äquivalenten neuen charakterisierenden Kurvendifferentialinvarianten. In diesem Formalismus sieht Verf. den systematischen Einbau früherer Untersuchungen von \textit{H. Molins} (De la surface développable passant \dots, Journ. de Math. (2) 1 (1856), 265-286) und \textit{W. Schell} (Allgemeine Theorie der Kurven doppelter Krümmung, 3. Aufl., 1914; F. d. M. 45, 851 (JFM 45.0851.*)). Weiterhin führt Verf. auf dieser Grundlage die Theorie von Raum- und Flächenkurven ausführlich durch, behandelt insbesondere Fälle von Kurvenpaaren, Transversalen, geodätischen Kreisen und anderes mehr.
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