Ansätze zur Quantenelektrodynamik. (Q576930)

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scientific article; zbMATH DE number 2559885
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    Ansätze zur Quantenelektrodynamik.
    scientific article; zbMATH DE number 2559885

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      Ansätze zur Quantenelektrodynamik. (English)
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      1931
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      Die Verf. versuchen, durch Zusatzhypothesen eine Reihe physikalisch unzulässiger Folgerungen der Quantenelektrodynamik, wie sie z. B. die unendliche Nullpunktsenergie des Strahlungsfeldes, die unendliche Selbstenergie jeder Punktladung, die unendliche Wechselwirkungsenergie des elektromagnetischen Feldes mit dem Elektron und die unendliche Verschiebung der Linienmitte der Spektrallinien darstellen, zu beseitigen. Über die Selbstenergie der Ladungsverteilung des Elektrons machen die Verf. vorbehaltlich späterer quantenmechanischer Umdeutung die Zusatzhypothese, daß die Zahl der im Impulsraum ein Elektron aufbauenden Wellen mit wachsendem Impuls oberhalb \(p_0 = \dfrac{1}{r_0}\) nach dem \textit{Gauß}schen Fehlergesetz abnehme. An Stelle des \textit{Coulomb}schen Potentials erhalten sie für das elektrostatische Potential \(\varphi\) des Elektrons dadurch \[ \varphi (r) = \dfrac{\varepsilon}{r}\dfrac{2}{\sqrt{\pi}} \int\limits_0^{\sqrt{\pi}\frac{r}{r_0}}\exp (-y^2)\, dy \] (\(\varepsilon\) Elementarladung, \(p_0 = \dfrac{1}{r_0}\) ein gewisser sehr hoher Impuls). Dieses Potential geht für große \(r\) glatt (ohne Schwankungen) in das \textit{Coulomb}sche über; für \(r = 0\) ist es endlich: \[ \varphi (0) =\dfrac{2\varepsilon}{r_0}. \] Mit einer geringen Umdeutung ihrer Zusatzhypothese behandeln die Verf. nun die Nullpunktsenergie des Hohlraumes. Sie glauben, daß durch Anwendung ihres abgeänderten Verteilungsgesetzes der Hohlraumeigenschwingungen alle auf dem Unendlichwerden von gewissen Gliedern beruhenden Schwierigkeiten ohne weiteres aus der Welt geschafft werden; sie verzichten aber auf die Durchführung der entsprechenden Rechnungen, da ihre Einführung der endlichen Teilchengröße vorerst rein äußerlich ist und versagen muß, wenn man versuchen wollte, die eigentlichen Probleme der Quantenelektrodynamik, nämlich die Frage nach der Konstruktion der Elementarteilchen, zu lösen. Die Verf. geben weiter eine Andeutung über einen möglichen Anschluß ihrer Zusatzhypothese an die Quantenmechanik; sie diskutieren den Unterschied ihrer Wellenpakete, die ein physikalisches System konstituieren und vom Experiment unabhängig in ihrer Verteilung erhalten bleiben müssen, gegenüber \textit{Heisenberg}s Wellenpaketen, deren Streuung willkürlich wählbar ist bis auf die Forderung der Unschärferelation.
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