Entwicklung der Störungsfunktion und ihrer Ableitungen in Reihen, welche für beliebige Exzentrizitäten und Neigungen konvergieren. (Q577382)

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scientific article; zbMATH DE number 2560232
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    Entwicklung der Störungsfunktion und ihrer Ableitungen in Reihen, welche für beliebige Exzentrizitäten und Neigungen konvergieren.
    scientific article; zbMATH DE number 2560232

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      Entwicklung der Störungsfunktion und ihrer Ableitungen in Reihen, welche für beliebige Exzentrizitäten und Neigungen konvergieren. (English)
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      1931
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      Die Ziele dieser grundlegenden Arbeit sind weitgesteckt. Gesucht wird eine allgemeine Störungstheorie des Dreikörperproblems, die bei beliebigen Exzentrizitäten und Neigungen konvergente und numerisch brauchbare Reihen ergibt. Mit der Zeit \(t\) als unabhängiger Veränderlichen ist das bekanntlich nicht zu erreichen. Eine geeignete Wahl der unabhängigen Variablen muß der erste, sehr bedeutsame Schritt sein. Der Verf. stellt das Prinzip auf, ``eine Größe zu wählen, welche die Bahn in solche Abschnitte teilt, daß sie auf den dem störenden Körper nahegelegenen Teilen langsam, auf den entfernteren Teilen aber schnell vorwärtsschreitet''. Die wahre Anomalie fügt sich diesem Prinzip; weit geeigneter erweisen sich aber die nicht an der Sonne \(S\) liegenden Winkel des Dreiecks \(SPP'\), besonders der an dem inneren Planeten. Im Falle des ebenen Dreikörperproblems geht dieser Winkel unter kleinen Vernachlässigungen in die \textit{Brendel}sche Variable \(\varphi \) über, deren Erfolg dadurch einfach erklärt wird. Als weitere Grundlage werden eine Anzahl von Sätzen über Reihenentwicklungen abgeleitet, Potenzen von Potenzreihen und trigonometrischen Reihen betrachtet, und es wird die Entwicklung nach mehrfach unendlichen Reihen behandelt. Daran schließt sich die Bestimmung der Potenzen des Radiusvektors und der Zeit als Funktionen der wahren Anomalie in der ungestörten Bewegung. Dann kommt als Kernstück die Entwicklung der negativen Potenzen von \[ \varDelta = (r^2+r^{\prime 2} - 2rr'\,\cos H)^{\frac {1}{2}} \] und endlich die Behandlung der Störungsfunktion und ihrer Ableitungen. Es zeigt sich, daß eine ganz allgemeine Entwicklung der Störungsfunktion möglich ist, welche für alle gegebenen Bahnverhältnisse konvergiert. Die Frage der allgemeinen Störungen erster Ordnung ist damit theoretisch gelöst. Die numerische Anwendbarkeit seiner Reihen wird der Verf. in einer späteren Abhandlung unter Beweis stellen. (VI 3.)
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