Zur Theorie des Sternaufbaues. (Q577453)

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scientific article; zbMATH DE number 2560291
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    Zur Theorie des Sternaufbaues.
    scientific article; zbMATH DE number 2560291

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      Zur Theorie des Sternaufbaues. (English)
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      1931
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      Verf. nimmt an, daß im ursprünglichen Zustand ein Stern ein diffuser Gasball ist, dessen Ausstrahlung im wesentlichen durch die Kontraktionsenergie bestritten wird. Aus den bekannten Gleichgewichtsbedingungen wird erschlossen, daß der Aufbau eines Sterns außer von der Zustandsgleichung der Sternmaterie nur noch von der Größe \(\dfrac {\sigma }{Q}\) abhängig ist, wobei \(\sigma \) den Leitungskoeffizienten und \(Q\) diejenige Energiemenge bezeichnet, die durchschnittlich pro Massen- und Zeiteinheit innerhalb der Kugel mit dem Radius \(r\) frei wird. Unter Zugrundelegung der Zustandsgleichung für ideales, nicht entartetes Gas und unter der Annahme \[ \dfrac {\sigma }{Q} \sim \varrho ^k\,T^\lambda \] kann Verf. zeigen, daß der Stern sich im Verlaufe seiner Entwicklung annähernd homolog zusammenzieht. Damit kommt Verf. zu dem Schluß, daß beim heutigen Stande der Kenntnis über die Opazität und Kompressibilität der Sternmaterie das \textit{Milne}sche Sternmodell für den gewöhnlichen Stern sehr unwahrscheinlich ist. Allein aus der hydrostatischen Gleichgewichtsbedingung und der Gasgleichung für entartetes Gas folgt schon, daß die Temperatur im Innern eines Sternes kleiner als \(10^9\) bis \(10^{10}\) Grad sein muß, so daß das \textit{Milne}sche Sternmodell, das ja die Möglichkeit zur Berechnung viel höherer Temperaturen als durch die andern Theorien bieten sollte, seinen Hauptreiz verliert; denn \textit{Milne} benutzt ja im Grunde die eben genannten Gleichungen für seine Theorie.
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