Theoretische und praktische Untersuchungen über die Bestimmung der Randverdunkelung der Sonne aus aktinischen Energiemessungen während einer Sonnenfinsternis. (Q577490)

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scientific article; zbMATH DE number 2560325
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    Theoretische und praktische Untersuchungen über die Bestimmung der Randverdunkelung der Sonne aus aktinischen Energiemessungen während einer Sonnenfinsternis.
    scientific article; zbMATH DE number 2560325

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      Theoretische und praktische Untersuchungen über die Bestimmung der Randverdunkelung der Sonne aus aktinischen Energiemessungen während einer Sonnenfinsternis. (English)
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      1931
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      Bei dem Versuch, die wahre Energiedichte einer Stelle der Sonnenscheibe zu ermitteln, macht sich die Zerstreuung in der Erdatmosphäre störend bemerkbar. Die Zerstreuung bedingt jedoch nur eine Veränderung in der Verteilung einer gleichen Energiemenge. So kam \textit{H. Julius} auf den Gedanken, die Veränderungen der Gesamtenergie während einer Sonnenfinsternis (17. 4. 1912) fortlaufend zu messen. Gibt der Mond einen Streifen der Sonnenscheibe frei, so liefert die Zunahme der Gesamtenergie, von der leicht zu berücksichtigenden Absorption abgesehen, den Energieanteil dieses Streifens. Bei der theoretischen Verarbeitung der Messungsreihen hat \textit{Julius} Methoden benutzt, die nur als Notbehelf anzusehen sind. Verf. hat für diesen Zweck ein strenges Verfahren abgeleitet. Er wendet es auf das Zahlenmaterial von \textit{Julius} an, obwohl sich dieses als zu ungenau erweist, um befriedigende Ergebnisse zu ermöglichen. Neuere Daten standen aber nicht zur Verfügung. So betrachtet Verf. die vorliegende Untersuchung mehr als Beispiel für spätere erneute Bestimmungen der Energieverteilung der Sonnenscheibe. Man muß es dem Verf. danken, daß er die große Mühe nicht gescheut hat, obwohl er dauernd mit der Dürftigkeit des Materials zu kämpfen hat. Denn der praktische Teil enthält so viele Hinweise in numerischer Beziehung, wie sie nur wenige Rechner auf Grund langjähriger Erfahrung zu geben vermögen, und die auch solche Leser fesseln werden, die sich nicht mit dem speziellen Problem dieser Arbeit beschäftigen wollen. Die Methode des Verf. endet mit einer Ausgleichung, bei der sich der eigenartige Fall ergibt, daß die Determinante des Systems sowie alle Unterdeterminanten erster Ordnung im Rahmen der Rechengenauigkeit verschwinden. Wegen der allgemeinen mathematischen Bedeutung dieses Vorkommens hat es Verf. bereits gesondert (Astronomische Nachrichten 240 (1930), 369-378; JFM 56.1111.*) behandelt.
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