Sullo scostamento geodetico. (Q5908065)

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scientific article; zbMATH DE number 2588302
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    English
    Sullo scostamento geodetico.
    scientific article; zbMATH DE number 2588302

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      Sullo scostamento geodetico. (English)
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      1926
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      Es handelt sich um eine neue Darstellung der hauptsächlichsten Resultate der von \textit{Levi-Civita} bereits früher gegebenen Theorie der sogenannten ``geodätischen Abweichung'' (vgl. die vorstehend besprochene Arbeit). Zu diesem Zweck wird ein ``direkter'' Vektorkalkül verwendet, welcher von Verf. bereits in früheren Arbeiten Rendiconti Accad. d. L. Roma (5) \(28_{\text{1}}\) (1919); 58-62, 169-174; F. d. M. 47, 689 (JFM 47.0689.*); Atti Torino 54 (1919), 186-200; F. d. M. 47, 689 (JFM 47.0689.*)) und seither auch von \textit{Burali-Forti} mit Erfolg benutzt worden war. In diesem Kalkül sind die Differentialgleichungen einer geodätischen Linie in einer \(n\)-dimensionalen Mannigfaltigkeit einfach durch \[ d\mathbf{t} = 0 \] gegeben. Neben dem Vektor \(t\) führt Verf. den Vektor \(u\) der geodätischen Abweichung in der Form \[ \mathbf{u} = y\mathbf{t}_1 \] ein derart, daß also durch \(t_1\) ihre Richtung und durch \(y\) ihr Betrag gegeben erscheint. Der Vektor \(u\) genügt zunächst der Beziehung \[ \mathbf{u} \times d^2\mathbf{u} = - K\mathbf{u}^2ds^2\quad (K \;\text{\textit{Riemann}sches Krümmungsmaß)}, \] aus welcher, für den Betrag \(y\) das Analogon zu der bekannten \textit{Jacobi}schen Differentialgleichung \[ \frac{d^2 y}{ds^2} + Ky=0 \] hervorgeht. Der invarianten Form der Differentialgleichungen der geodätischen Abweichung entspricht in der hier verwendeten Symbolik die Gleichung \[ d^2\mathbf{u}=d^2\delta Q - \delta d^2Q \] (\(Q\) erzeugender Punkt auf einer Geodätischen B). Die bereits von \textit{Levi-Civita} behandelten ersten Integrale dieser Differentialgleichung erhalten die Gestalt \[ \mathbf{t} \times d\mathbf{u}/ds = l \;(l = \text{const})\quad \text{bzw.}\quad \mathbf{t}\times \mathbf{u} = ls+ c \;(c= \text{const}). \] Sie bringen die bekannte Tatsache zum Ausdruck, daß beim Übergang zur ``benachbarten'' Geodätischen eine konstante Verzerrung \((l)\) entsprechender Bogenstücke auftritt. Wird dabei das Abbildungsgesetz der beiden Geodätischen geeignet gewählt, so ist \(l = c = 0\) zu erreichen. Auch die weiteren Ausführungen ergeben bekannte Resultate von \textit{Levi-Civita}.
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