Sur les séries entières à coefficients entiers. (Q5909151)
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scientific article; zbMATH DE number 2604546
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Sur les séries entières à coefficients entiers. |
scientific article; zbMATH DE number 2604546 |
Statements
Sur les séries entières à coefficients entiers. (English)
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1922
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Das Resultat der vorstehenden Arbeit verallgemeinert Verf. in mehrfacher Hinsicht. Ein gegebener einfach zusammenhängender Bereich \(D\) der \(z\)-Ebene, der den Nullpunkt enthält, kann bekanntlich umkehrbar eindeutig abgebildet werden auf einen Kreis, der Art, daß dem Nullpunkt der Mittelpunkt entspricht. Der Radius \(\varrho\) des Bildkreises ist eindeutig bestimmt, sobald man dem Vergrößerungsverhältnis im Nullpunkt noch den Wert 1 vorschreibt, und wird dann von dem Verf. als der Bildradius von \(D\) bezeichnet. Ferner heiße eine Zahl ``ganz'', wenn sie entweder rational ganz ist (wie es in der vorstehenden Arbeit sein mußte), oder einem gegebenen imaginärquadratischen Zahlkörper angehört. Alsdann gilt folgender Satz: Die durch eine konvergente Potenzreihe \(a_0 + a_1z + a_2z^2 + \cdots\) mit ``ganzen'' Koeffizienten definierte Funktion \(f (z)\) sei in einem Bereiche \(D\) eindeutig und regulär bis auf isolierte singuläre Stellen. Wenn dann 1. der zu \(D\) gehörige Bildradius \(\varrho > 1\) ausfällt, so ist \(f (x)\) eine rationale Funktion; 2. wenn \(\varrho\leqq1\), so kann \(f (z)\) in \(D\) sogar regulär und trotzdem eine nichtrationale Funktion sein; 3. wenn \(\varrho=1\), und wenn der Rand von \(D\) gewissen Bedingungen genügt (z. B. wenn er eine stetige Kurve ohne mehrfache Punkte ist), so ist \(f (z)\) entweder rational oder nicht fortsetzbar aus \(D\) heraus. Dieser elegante Satz ist ein echter Pólya, bemerkenswert durch die eigenartige, vom Verf. betonte Verknüpfung dreier so heterogenen Begriffe: ganze Zahl, rationale Funktion und konforme Abbildung. - Verf. verwendet diesen Satz schließlich noch zum Beweis des folgenden, von D. Hansen in seiner Dissertation (Om en gruppe hele transcendente funktioner, Kopenhagen 1904; vgl. S. 65, These 5) für \(b = 2\) als Vermutung geäußerten Satzes, nicht ohne denselben zuvor durch einige instruktive Beispiele beleuchtet zu haben: Wenn die ganzen Zahlen \(a_1\), \(a_2\), \(a_3\),\dots der Ungleichung \[ 0\leqq a_n<b \] genügen, und unendlich viele derselben \(\neq0\) sind, so haben die Funktionen \[ \sum_{n=1}^\infty a_n\frac{z^n}{1-z^n},\quad \sum_{n=1}^\infty a_n\frac{z^n}{1+z^n} \] den Einheitskreis zum natürlichen Existenzbereich.
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