On the theory of functions. (Q5914725)

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scientific article; zbMATH DE number 2708211
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    English
    On the theory of functions.
    scientific article; zbMATH DE number 2708211

      Statements

      On the theory of functions. (English)
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      1880
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      Die hier mitgetheilten Untersuchungen betreffen einige bisher nicht beachtete, aber für die Functionenlehre wichtige Eigenthümlichkeiten solcher unendllicher Reihen, deren Glieder rationale Functionen einer Veränderlichen sind. Was den Convergenzbereich einer solchen Reihe \(\sum_{\nu =0}^{\infty} f_{\nu}(x)\) betrifft, so wird zunächst gezeigt, dass die Gesammtheit der Stellen \(a\), in deren Nähe die Reihe gleichmässig convergirt, aus mehreren von einander getrennten Stücken \(A_1,\; A_2,\ldots\) bestehen kann, deren Begrenzugen theilweise oder ganz zusammenfallen, und dass jedes derartige zusammenhängende Stück \(a_1,\; A_2,\ldots\) der \(x\)-Ebene dadurch entstanden gedacht werden kann, dass man von einer Stelle \(a\), in deren Nähe die Reihe für alle \(x\) mit der Bedingung \([x-a]\leqq\varrho\) gleichmässig convergirt, ausgehend, in ihrer Umgebung eine beliebige zweite, in deren Umgebung wieder eine dritte etc. willkürlich wählt. Setzt man dann voraus, dass die Reihe \(\sum_{\nu =0}^{\infty} f_{\nu}(x)\) in der Nähe jeder im Innern ihre Convergenzbereiches liegenden Stelle gleichmässig convergirt, so stellt die Reihe in jedem der oben defirten Stücke \(A_1,\ldots\) im Allgemeinen einen eindeutigen Zweig einer monogenen analytischen Function von \(x\) und in besonderen Fällen eine solche Function vollständig dar. Hieran knüpft der Herr Verfasser eine für die Functionenlehre insofern wichtige Frage, als ihre Beantwortung beweist, dass der Begriff einer monogenen Function einer complexen Veränderlichen mit dem Begriff einer durch arithmetische Grössenoperationen ausdrückbaren Abhängigkeit sich nicht vollständig deckt, wie Riemann (Diss. \(\S\) 19, Schluss) behauptet hatte. Es ergiebt sich nämlich das Resultat: ``Wenn der Convergenzbereich einer Reihe, deren Glieder rationale Functionen einer Veränderlichen \(x\) sind, in der Art in mehrere Stücke zerlegt werden kann, dass in der Nähe jeder im Innern eines solchen Stückes gelegenen Stelle die Reihe gleichmässig convergirt, so stellt dieselbe in jedem einzelnen Stücke einen einwerthigen Zweig einer monogenen Function von \(x\) dar, in verschiedenen Stücke aber nicht nothwendig Zweige einer und derselben Functioon.'' Am Schlusse giebt der Herr Verfasser ein Beispiel für monogene Functionen einer Veränderlichen, welche die Eigenthümlichkeit besitzen, dass in der Ebene der Veränderlichen diejenigen Stellen, für welche die Function nicht definirbar ist, nicht bloss einzelne Punkte sind, sondern auch Linien und Flächen bilden.
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      infinite series of rational functions
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      monogenic functions
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      Identifiers