Riduzione delle ipotesi nel teorema fondamentale della geometria proiettiva. (Q5921995)
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scientific article; zbMATH DE number 2507322
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Riduzione delle ipotesi nel teorema fondamentale della geometria proiettiva. |
scientific article; zbMATH DE number 2507322 |
Statements
Riduzione delle ipotesi nel teorema fondamentale della geometria proiettiva. (English)
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1940
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Verf. gibt hier Einzelausführungen zu einigen Fragen, auf die er in der vorstehend besprochenen Note kurz eingegangen war, insbesondere zum Fundamentalsatz der projektiven Geometrie und zur Einführung projektiver Koordinaten. Der Beweis des Fundamentalsatzes in der Cassinaschen Formulierung (s. vorstehende Besprechung) gelingt unter Berufung auf ein passendes System projektiver Koordinaten, in dem die Behauptung auf die bekannte Funktionalgleichung \[ f(x+y) = f(x) + f(y), \quad f(x^2) = f^2(x), \quad f(1) = 1 \] mit der Lösung \(f(x) \equiv x\) hinausläuft. -- Aus dem Fundamentalsatz folgt die metrische Aussage: Jede eindeutige Zuordnung zwischen eigentlichen Geraden, die die Mittelpunkte und die mittleren Proportionalen erhält, ist eine ähnliche Abbildung. -- Die Einführung projektiver Koordinaten auf der Geraden gelingt durch fortgesetzte harmonische Teilung mit Hilfe eines Grenzprozesses auf Grund der Forderung: In der Folge der Punkte \(c_i\), die zu gegebenen Punkten \(a\), \(b\), \(c_0\) der Geraden aus \((c_n, a\); \(b, c_{n-1}) = - 1\) bestimmt ist, gibt es einen Punkt \(c_m\) so, daß ein gegebener Punkt \(p\) der Geraden, der zusammen mit \(p\) das Paar \(a\), \(c_0\) trennt, entweder mit \(c_m\) zusammenfällt oder zwischen \(c_m\) und \(c_{m+1}\) liegt. Abschließend folgt eine Bemerkung über die Funktionalgleichungen (I) \(f (x + y) = f (x) + f(y)\); \(f(x^2) = f^2(x)\); (II) \(f(x+y) = f(x) + f(y)\); \(f(xy) = f(x)f(y)\); (III) \(f(x+y) = f(x) + f(y)\); \(f(|\sqrt{x}|) = |\sqrt{f(x)}|\). I, II, III sind im Körper der reellen Zahlen äquivalent, und es gibt dort nur die Lösungen \(f \equiv 0\) oder \(f \equiv x\). Bei passender Spezialisierung des Variabilitätsbereiches (``nicht-Staudtsche Körper'') gilt dies nicht mehr. Z. B. im Körper von \(a + b \sqrt{2}\) (\(a\), \(b\) rational) ist die Abbildung von \(a + b \sqrt{2}\) auf \(a - b \sqrt{2}\) eine Lösung von I und II; die durch III bestimmte Abbildung dieses Körpers auf sich ist dagegen nur die Identität oder \(f\equiv 0\).
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