Alcuni risultati di geometria proiettivo-differenziale. (Q5923637)

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scientific article; zbMATH DE number 2527832
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    Alcuni risultati di geometria proiettivo-differenziale.
    scientific article; zbMATH DE number 2527832

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      Alcuni risultati di geometria proiettivo-differenziale. (English)
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      1936
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      Nach einer Einleitung, in der Verf. die wesentlichsten Eigentümlichkeiten und die bedeutungsvollsten Entwicklungsmomente der projektiven Differentialgeometrie klar umreißt, stellt er einen eigenen rein geometrischen und projektiven Aufbau der Theorie dar. Dieser beruht auf der direkten Bildung von endlichen und infinitesimalen Invarianten, die mit den Kurvenelementen verschiedener Ordnung und mit Punkten, Geraden, Ebenen, \dots\ verknüpft sind; und zwar werden diese gebildet als Doppelverhältnisse, die mittels allgemeiner homogener projektiver Koordinaten konstruiert sind, ohne Zuhilfenahme von Normierungen. Schon in mehreren in den beiden vorhergehenden Jahren veröffentlichten Arbeiten hat Verf. derartige Invarianten gebildet und mit Vorteil angewendet. Hier erinnert er nun vor allen Dingen an die Deutung, die \textit{C. Segre} der Berührungsinvarianten gegeben hat, auf die schon \textit{Smith, Mehmke} und \textit{Wölffing} gestoßen waren; diese Deutung war gerade der Ausgangspunkt für die Untersuchungen des Verf. Er gibt nun auch eine bemerkenswerte \textit{endliche} Deutung der \textit{Mehmke-Segre}schen Invarianten (die auch in dem allgemeinen Fall aufrecht erhalten werden kann, in dem der Berührungspunkt für die beiden sich berührenden Kurven ein singulärer Punkt ist). Er deutet sie nämlich als Doppelverhältnis von vier algebraischen Kurven aus einem gewissen Kurvenbüschel; oder auch -- vgl. die Anmerkung (4) auf S. 17 und den Anhang I -- in Beziehung auf gewisse nichtlineare Systeme von algebraischen Kurven. Verf. erläutert dann die Bildung von einigen Fundamentalinvarianten bezüglich eines Elementes \(E_2\) und zweier von seinem Mittelpunkt in seiner Ebene ausgehenden Geraden; oder bezüglich zweier \(E_2\) und einer Geraden, die von einem Punkt ausgehen und komplanar sind; diese Invarianten benutzt er zur Bildung der Normalformen \(\varphi_2\) und \(\varphi_3\) von \textit{Fubini} mittels seiner Elementarformen; daraus schöpft er auch eine neue Charakterisierung der projektiven Normalen, wie er sie in etwas größerer Ausführlichkeit in der nachstehend besprochenen Note auseinandergesetzt hat. Verf. bringt dann eine Gruppe ganz neuer Ergebnisse. Er bildet zwei neue Invarianten, eine infinitesimale und eine endliche, bezüglich eines \(E_2\) der Fläche und einer Ebene, die durch seine Tangente geht, oder bezüglich zweier \(E_2\) der Fläche, die sich in einem Punkte derselben berühren. Er erhält daraus eine Art ``Konjugium zweiter Art'', wobei er zwei berührende \(E_2\) konjugiert nennt, wenn sie der zweiten (endlichen) Invarianten einen gegebenen Wert \(k\) erteilen. Dieses Konjugium bestimmt zu einem System von \(\infty^2\) Linien der Fläche ein anderes \(\infty^2\)-faches System, wenn \(k\) fest ist; variiert man \(k\), so erhält man ein \(\infty^3\)-faches Liniensystem. Ferner hat ein räumliches \(E_3\) auf der Fläche zwei endliche zueinander duale Invarianten; die Kurven, längs deren das Verhältnis dieser zwei Invarianten einen konstanten Wert \(k\) hat, bilden bei veränderlichem \(k\) ein System von \(\infty^4\) Kurven, das Verf. schon an anderer Stelle eingeführt hat (C. R. Acad. Sci., Paris, 201 (1935), 1006-1008; JFM 61.0772.*); es umfaßt für \(k = 1\) die Pangeodätischen von \textit{Fubini}, für \(k = -1\) die projektiven Linien von \textit{B. Segre.} Schließlich hat auch ein der Fläche nicht angehörendes \(E_1\), dessen Mittelpunkt auf ihr liegt, eme infinitesimale Invariante, die daher als ``projektiver Bogen'' genommen werden kann. Das kommt darauf hinaus, in Bezug auf eine vorgegebene Kongruenz von Geraden, die von den Punkten der Fläche ausgehen und nicht in ihren Berührebenen liegen, eine unendlich benachbarte Parallelfläche zu der gegebenen zu konstruieren; es ergibt sich eine einfache Charakterisierung für die Kongruenz der projektiven Normalen in Bezug auf die entsprechende Parallelfläche.
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