The topology of (path) surfaces. (Q5923955)
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scientific article; zbMATH DE number 2533034
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The topology of (path) surfaces. |
scientific article; zbMATH DE number 2533034 |
Statements
The topology of (path) surfaces. (English)
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1935
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Eine Fläche sei definiert durch eine stetige Vektorfunktion \(x = x (u)\), deren Argument die abgeschlossene Hülle \(\overline{r}\) des Inneren \(r\) einer ebenen einfachen geschlossenen Kurve durchläuft. (\(\overline{r}\) soll kurz ein \textit{Jordan}-Kontinuum genannt werden.) Durchläuft \(U = U (u)\) alle eineindeutigen stetigen Abbildungen von \(\overline{r}\) auf ein anderes \textit{Jordan}-Kontinuum \(\overline{R}\), und ist \(X[U(u)] = x'(u)\) eine stetige Abbildung von \(\overline{R}\), so soll auch \(x'(u)\) eine Darstellung der durch \(x(u)\) definierten Fläche sein, wenn \[ \underset{U}{\text{fin inf}} \;(\underset{u \,\text{in}\,\overline{r}} {\text{Max}} \;\;|x(u)- x'(u)|) = 0 \] ist. Ist nun \(x(u)\) eine Darstellung der Fläche \(S\), so ist \(x(u_1) = x(u_2)\) für \(u_1\neq u_2\) dann und nur dann, wenn \(x(u)\) in einem ganzen \(u_1\) und \(u_2\) enthaltenden Teilkontinuum von \(\overline{r}\) konstant ist. Das System der maximalen Teilkontinua von \(\overline{r}\), in denen \(x (u)\) konstant ist, bildet eine stetige Zerlegung von \(\overline{r}\). Sind \(x (u)\), \(u\) in \(\overline{r}\), und \(X(U), U\) in \(\overline{R}\), zwei Darstellungen von \(S\), so existiert eine eineindeutige, stetige Beziehung zwischen den Kontinua der zugehörigen stetigen Zerlegungen; diese wiederum sind je eineindeutig und stetig den Punkten von \(S\) zugeordnet, so daß die Definition der Gleichheit oder Verschiedenheit zweier Punkte von \(S\) nicht von der speziellen Wahl der Darstellung abhängt. \(S\) heißt nichtausgeartet, wenn es eine eineindeutige Darstellung \(x (u)\) von \(S\) gibt. Das Hauptproblem ist, die ausgearteten Flächen auf die nichtausgearteten zurückzuführen. Dies gelingt durch Einführung des Begriffs des ``hemicactoid'' \(H\), einer Verallgemeinerung des ``cactoid'' (vgl. \textit{R. L. Moore}, Foundations of point set theory (1932; F. d. M. 58), p. 151). Ist nämlich \(X(U)\) eine stetige auf \(H\) definierte Funktion, so existiert eine monotone Funktion \(U = U (u)\) (d. h. \(U\) ist stetig und die Menge der \(u\), für die \(U (u) = U_0\), ist leer oder ein mehrpunktiges Kontinuum) von \(\overline{r}\) in \(H\), und alle durch \(x(u) = X[U(u)]\) definierten Flächen sind identisch. Insbesondere kann man jede Fläche \(S\) derart als Bild eines ``hemicactoid'' \(H\) darstellen, daß die Abbildungsfunktion auf keinem mehrpunktigen Teilkontinuum von \(H\) konstant ist. Da man über die Abbildung \(U (u)\) von \(\overline{r}\) in \(H\) noch schärfere Aussagen machen kann, ist mit diesem Satz tatsächlich ein Zugang zu den allgemeinsten Flächen gewonnen. Schließlich gibt Verf. noch Kriterien dafür, daß eine Funktion \(x (u)\) eine nichtausgeartete, Fläche darstellt, und zeigt, daß eine durch \(x (u)\) dargestellte Fläche sicher nichtausgeartet ist, wenn das Bild des Randes von \(\overline{r}\) eine einfache geschlossene Kurve ist, und alle Komponenten der Vektorfunktion \(x (u)\) monoton im Sinn von \textit{Lebesgue} sind.
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