Sulle omografie permutabili. (Q5971663)
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scientific article; zbMATH DE number 2517829
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Sulle omografie permutabili. |
scientific article; zbMATH DE number 2517829 |
Statements
Sulle omografie permutabili. (English)
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1938
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Sollen zwei Projektivitäten des \(S_{n-1}\), die durch die \(n\)-reihigen quadratischen Matrizen \(A\), \(B\) beschrieben werden, mit einander vertauschbar sein, so gilt die Beziehung \(BA=\varepsilon \cdot AB\) (1) mit einer beliebigen skalaren Zahl \(\varepsilon \). Ist \(\varepsilon =1\), so heißen \(A\), \(B\) im engeren Sinne (i. e. S.), andernfalls im weiteren Sinne (i. w. S.) vertauschbar. Ist \(C\) die kanonische Form von \(A\), so kommt die Bestimmung der mit \(A\) i. w. S. vertauschbaren Matrizen \(B\) auf die Lösung der Gleichung \(XA=\varepsilon CX\) hinaus. Für \(\varepsilon \neq 1\) ist somit (1) genau dann durch eine nichtverschwindende Matrix \(B\) lösbar, wenn \(A\) ein Paar \(\alpha \), \(\varepsilon \alpha \) charakteristischer Wurzeln besitzt, also sicher, wenn \(A\) ausartet \((\alpha =0)\), und sicher nicht, wenn \(A\) nur eine charakteristische Wurzel \(\neq 0\) besitzt. Für \(\varepsilon =1\) muß man daher \(A\) keinen Einschränkungen unterwerfen, dagegen muß für \(\varepsilon \neq 1\) \(A\) weniger oder mehr einschränkende Bedingungen erfüllen, je nachdem \(B\) ausartet oder nicht. Hat \(A\) \(\nu \) von 0 verschiedene charakteristische Wurzeln, so ist (1) nur lösbar, wenn \(\varepsilon \) eine primitive \(\delta \)-te Einheitswurzel \((b|\nu )\) ist. Sind sämtliche charakteristischen Wurzeln von \(A\) gleich Null, so kann \(\varepsilon \) in (1) beliebig sein, und \(AB=\varepsilon ^{-1}\,BA\) besitzt die gleiche Eigenschaft. Die Lösungen \(B\) von (1) bei festem \(A\) bilden, wenn \(\varepsilon \neq 1\), ein Linearsystem, dessen Ordnung sich aus der Segreschen Signatur von \(A\) bestimmt, für \(\varepsilon =1\) sogar eine Algebra. Diese Systeme bzw. Algebren bilden den Gegenstand der weiteren Betrachtungen; ihre Struktur hängt wesentlich mit der Signatur von \(A\) zusammen. Wichtig ist das Ergebnis, daß, wenn im Linearsystem der bei festem \(\varepsilon \) mit \(A\) i. w. S. vertauschbaren Matrizen \(B\) eine nichtausartende Matrix vorkommt, es deren unendlichviele gibt mit gemeinsamer Signatur. (Vgl. auch Atti primo Congr. Un. mat. Ital., Firenze, 1937, 342-345; JFM 64.0654.*.) (V 5 C.)
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