Object-oriented programming in Oberon-2

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Das vorliegende Buch richtet sich an Studenten der Informatik sowie an Programmierer aus der Praxis, die sich über neue Software- Entwicklungsmethoden ein Bild machen wollen. Da immer mehr Sprachen mit objektorientierten Eigenschaften ``nachgerüstet werden, richtet sich das Buch auch an alle Programmierer, die die neuen Fähigkeiten ihrer Lieblingssprache besser nutzen möchten. Ziel des Buches ist es, die Grundlagen der objektorientierten Programmierung, nämlich Klassen, Vererbung und dynamische Bindung zu vermitteln. Dabei kommt es auf die Konzepte an und nicht auf die Eigenheiten einer bestimmten Programmiersprache. Der Leser soll lernen, wofür sich objektorientierte Programmierung eignet, welche Probleme man mit ihr lösen kann und für welche man besser konventionelle Mittel benutzt. Objektorientiertes Programmieren ist Programmieren im Großen. Man kann zwar die Prinzipien an kleinen Beispielen erklären, aber um die volle Mächtigkeit und Eleganz dieser Technik zu zeigen, muß man große Beispiele bringen. Gerade das fehlt in den meisten Büchern. Kapitel 11 dieses Buches beschreibt daher den Entwurf und die Implementierung eines genügend großen Systems samt Quellcode. Für die Beispiele in diesem Buch wurde keine der weit verbreiteten Sprachen wie Smalltalk oder C++ gewählt, sondern Oberon-2, eine Sprache in der Tradition von Pascal and Modula-2. Der Grund für diese Wahl ist, daß Oberon-2 vom Sprachenumfang kleiner ist als die meisten anderen objektorientierten Sprachen (kleiner sogar als Pascal) und man daher schnell mit ihr vertraut wird. Objektorientierte Elemente fügen sich harmonisch in die Sprache ein und verdrängen nicht andere bewährte Konstrukte wie Records, Arrays und Prozeduren. Wenn der Leser die in diesem Buch vermittelten Konzepte verstanden hat, sollte es für ihn leicht sein, sie in jede beliebige andere Sprache umzusetzen. Das vorliegende Buch ist weder eine allgemeine Einführung in die Programmierung noch ein Handbuch für Oberon-2; diese Aufgabe wird von anderen Büchern wahrgenommen. Ich setze voraus, daß der Leser bereits eine imperative Sprache wie Pascal oder Modula-2 beherrscht. In Kapitel 2 wird Oberon-2 nur so weit beschrieben, wie es für das Verständnis der Beispiele in diesem Buch nötig ist. Anhang A enthält die vollständige Sprachdefinition.





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Uses Software






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