On complete topological spaces.

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Die Vollständigkeit eines Raumes definiert man gewöhnlich nur für metrische Räume (ein Raum heißt vollständig, wenn in ihm jede Fundamentalfolge konvergiert). Für einen linearen topologischen Raum definiert Verf. den Begriff der ``topologischen Vollständigkeit, der sich z. B. für die in JFM 61.0470.* besprochene Arbeit von \textit{S. Bochner} und Verf. über fastperiodische Funktionen in Gruppen nützlich erweist. Ein linearer Raum \(L\) heiße topologisch, falls es eine Menge \(\mathfrak U\) von Mengen \(U\) so gibt, daß (1) wenn \(U \in \mathfrak U\), auch \(0\in \mathfrak U\) gilt; (2) es eine Folge \(U_1, U_2,\ldots \in \mathfrak U\) so gibt, daß \(U_1U_2\cdots =(0)\); (3) wenn \(U\in \mathfrak U\), \(V\in \mathfrak U\) es ein \(W\in\mathfrak U\) so gibt, daß \(W\in U\cdot V\). (4) wenn \(U\in\mathfrak U\), es ein \(V\in\mathfrak U\) so gibt, daß für jedes \(\alpha\) (\(-1\leqq\alpha\leqq 1)\) \(\alpha V\subset U\); (5) wenn \(U\in\mathfrak U\), es ein \(V\in\mathfrak U\) mit \(V+V\subset U\) gibt; (6) wenn \(f\in L\), \(U\in \mathfrak U\), es ein \(\alpha\) mit \(f\in\alpha U\) gibt. \(L\) heißt konvex, wenn aus \(U\in\mathfrak U\) folgt: \(U+U\in 2U\). Eine Folge \(f_1,f_2,\ldots \in L\) heißt eine Fundamentalfolge, wenn es für jede ``Umgebung \(U\in\mathfrak U\) von 0 ein \(n_1=n_1(U)\) so gibt, daß für \(m,n\geqq n_1\) gilt: \(f_m-f_n\in U\), und sie ist konvergent, wenn es ein \(f\) so gibt, daß es für jede Umgebung \(U\in\mathfrak U\) ein \(n_2=n_2(U)\) so gibt, daß für \(n\geqq n_2\) gilt: \(f-f_n\in U\). \(L\) heißt folgenmäßig vollständig, wenn jede Fundamentalfolge konvergent ist. Eine Teilmenge \(S\) von \(L\) heißt total beschränkt, wenn es für jedes \(U\in \mathfrak U\) eine endliche Zahl von Elementen \(f_1,\ldots,f_n\) so gibt, daß \[ S\subset (f_1+U) \dot{+} \cdots \dot{+} (f_n+U). \] In einem im eben dargelegten Sinne vollständigen Raum hat nun jede totalbeschränkte Menge \(S\subset L\) nur dann von selbst eine kompakte Hülle, wenn die Topologie von \(L\) das erste \textit{Hausdorff}sche Abzählbarkeitsaxiom erfüllt. Da man aber bei manchen Anwendungen (siehe das oben zitierte Referat) unabhängig von diesem Axiom die Äquivalenz von totaler Beschränktheit und Hüllenkompaktheit benötigt, definiert Verf. als topologisch vollständig einen linearen Raum, wenn in ihm jede totalbeschränkte Menge \(S \subset L\) eine kompakte Hülle hat.












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