On mechanical phosphorescene.
Die Arbeit geht von folgenden Bild aus: Wenn ein Punkt gezwungen ist, in einer Ebene sich zu bewegen, aber mit einem Punkt außerhalb der Ebene durch eine Feder verbunden ist, so hat die Bewegung in der Ebene Änderungen in der Spannung der Feder zur Folge. Eine lineare Schwingung um den Fußpunkt des Lotes von dem festen Punkt auf die Ebene hat Spannungsänderungen der Feder von doppelter Schwingunszahl zur Folge. Ist nun die Feder nicht reibungsfrei, so wird ein Teil der Energie durch die Reibung in Form von neuen Schwingungen verzehrt, die natürlich wieder ausgesandt werden können. Bedeutet also die lineare Schwingung in der Ebene einfallendes Licht, die induzierte longitudinale Federschwingung die in einen phosphoreszenzfähigen Körper oberflächlich eindringende Lichtschwingung und der Reibungsverlust die von dem phosphoreszenzfähigen Körper absorbierte Energie, die später als Phosphoreszenzlicht von doppelter Schwingungszahl wieder abgegeben werden kann, so kann man das Bild als Modell eines phosphoreszierenden Körpers auffassen. Es wird nun die Theorie der Phosphoreszenzerscheinungen auf dieser Grundlage entwickelt und gezeigt, daß sie mit den Beobachtungen genügend übereinstimmt.
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