On multiple factorial series.

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Wegen ihrer Bedeutung für lineare partielle Differenzengleichungen entwickelt Verf. eine Theorie mehrfacher Fakultätenreihen -- hauptsächlich im Anschluß an die grundlegende Arbeit von \textit{Landau} (1906; F. d. M. 37, 278 (JFM 37.0278.*)-280) sowie an die Arbeiten von \textit{C. N. Moore} (1927; F. d. M. 53, 193 (JFM 53.0193.*)) und \textit{Nörlund} (1914; F. d. M. 45, 393 (JFM 45.0393.*)-397). Die erhaltenen Sätze sind denen sehr ähnlich, die bei einfachen Reihen gelten. Die Reihen haben die Form \[ \displaylines{\rlap{(F)} \hfill \sum\limits_{i,j=0}^{\infty} \frac{(i-1)! \, (j-1)! \, c_{ij}} {x(x+1) \ldots (x+i-1) \cdot y (y+1) \ldots (y+j-1)}; \hfill } \] die auftretenden Produkte sollen dabei für \(i = j = 0\) durch \(1\) ersetzt werden. Die Konvergenz ist im \textit{Pringsheim}schen Sinne zu verstehen, und es ist stets dabei gemeint, daß die Teilsummen eine beschränkte (bzw. gleichmäßig beschränkte) Doppelfolge bilden. (Läßt man unbeschränkte Teilsummen zu, so können die Sätze falsch werden.) Die Punkte \((x, y)\) mit \(x = 0, - 1, - 2, \ldots\) oder \(y = 0, - 1, - 2, \ldots\) sind auszunehmen. Die Sätze lauten dann: (1) Wenn die Reihe \((F)\) für \((x_0, y_0)\) konvergiert, so konvergiert sie auch für jedes \((x, y)\) mit \(R(x) > R(x_0),\, R(y) > R(y_0)\). -- Aus diesem Satze folgt in bekannter Weise die Existenz assoziierter Konvergenzabszissen \(\lambda_1, \lambda_2\). (2) In einer Umgebung jeder Stelle \(x, y\) mit \(R (x) > \lambda_1, \, R(y) > \lambda_2\) ist die Konvergenz von \((F)\) gleichmäßig. (3) In den assoziierten Halbebenen \(R (x) > \lambda_1, \, R(y) > \lambda_2\) stellt \((F)\) eine analytische Funktion von \(x,y\) dar. Die Reihe darf beliebig oft nach \(x\) und \(y\) partiell differenziert werden. (4) Dem Satz \((1)\) entsprechend gilt auch ein Satz für absolute Konvergenz. (5) Ist die Reihe \((F)\) in \(x_0, y_0\) konvergent, und ist \(R(x) > R(x_0) + 1, \, R(y) > R(y_0) + 1\), so ist sie in \((x,y)\) \textit{absolut} konvergent. (6) Stellt man der Reihe \((F)\) die \textit{Dirichlet}sche Doppelreihe \[ \displaylines{\rlap{(D)} \hfill \sum\limits_{i,j=1}^{\infty} \frac{c_{ij}} {(i-1)^x (j-1)^y}, \qquad (0^x, \, 0^y =1), \hfill } \] zur Seite, so haben \((F)\) und \((D)\) dieselben Stellen \textit{absoluter} Konvergenz. (Ob dieser Satz wie bei einfachen Reihen auch für \textit{gewöhnliche} Konvergenz gilt, läßt Verf. offen.) (7) Sind \(\chi\) und \(\psi\) positiv und größer als \(\lambda_1\) bzw. \(\lambda_2\), so ist \((F)\) gleichmäßig konvergent für \(R(x) \geqq \chi, \, R(y) \geqq \psi\). Der Beweis dieses Satzes ist undurchsichtig und scheint nicht ganz in Ordnung zu sein. -Und schließlich, da sich nach \textit{Nörlund} die Potenzen \(x^{-p}, \, (p = 2,3, \ldots)\), durch Fakultätenreihen darstellen lassen: (8) Jede analytische Funktion \(f(x,y)\), die an der Stelle \((\infty,\infty)\) regulär ist, läßt sich in gewissen Halbebenen durch eine Reihe der Form \((F)\) darstellen.












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