On ternary indefinite quadratic forms.
Verf. behandelt für ternäre quadratische Formen ein Problem, welches er früher (vgl. JFM 11.0147.01; JFM 12.0143.02) für binäre quadratische Formen gelöst hatte; allerdings gelingt es ihm nicht, es für den vorliegenden Fall in derselben Vollkommenheit zu erledigen. Er vermutet, daß\ die gefundenen Sätze auch hier die Anfangsglieder einer Kette von Relationen bilden. Verf. beweist folgendes. 1. Die (genaue) obere Grenze der Minima aller indefiniten Formen \[ f=ax^2+a'y^2+az^2+2byz+2b'xz+2bxy \] derselben Determinante \(D\) ist gleich dem Minimum \(\root 3 \of{\frac 23 |D|}\) der Formen, welche zu \(\varphi_0=-\root 3 \of{\frac 23 D}(x^2+xy+y^2-2z^2)\) äquivalent sind. (Dies war dem Verf., wie er angibt, schon vor 20 Jahren von \textit{Korkine} mitgeteilt worden.) 2. Für die Formen, welche nicht zu \(\varphi_0\) äquivalent sind, ist jene Grenze gleich dem Minimum \(\root 3 \of{\frac 25 |D|}\) der Formen, welche zu \[ \varphi_1=\root 3 \of{\frac 23 D}(x^2+xy-y^2-2z^2) \] äquivalent sind. 3. Für die weder zu \(\varphi_0\) noch zu \(\varphi_1\) äquivalenten Formen ist sie gleich dem Minimum \(\root 3 \of{\frac 13 |D|}\) der Formen, welche zu \[ \varphi_2=-\root 3 \of{\frac 13 D}(x^2+y^2-3z^2) \] äquivalent sind. Es ist leicht zu erkennen, in welcher Richtung die vom Verf. vermutete Fortsetzung dieser Satzreihe liegt; vorläufig kann er nur beweisen: jede Form, die weder zu \(\varphi_0\), noch zu \(\varphi_1\) oder \(\varphi_2\) äquivalent ist, kann dem absoluten Betrage nach für ein passend gewähltes Wertsystem \(x, y, z\) \((x^2+y^2+z^2>0)\) kleiner als \(\root 3 \of{\frac 13 |D|}\) gemacht werden.
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