Orthogonal systems of circles.
Unter einem orthogonalen System von Kreisen versteht man gewöhnlich ein System von vier Kreisen, von denen jeder die drei anderen rechtwinklig schneidet. Die Haupteigenschaften eines solchen Systems sind: 1. Ihre Mittelpunkte stehen in der Beziehung zu einander, dass jeder der Höhenschnitt für das aus den anderen drei gebildete Dreieck ist. 2. Die Summe der Quadrate ihrer reciproken Radien ist Null. 3. Bezeichnet man die Kreise mit (1, 2, 3, 4), so wird die Potenz irgend welcher anderen Kreise gegeben durch: \[ \pi_{x,y}= \frac{\pi_{x,1}.\pi_{y,1}}{\pi_{1,1}}+ \frac{\pi_{x,2}.\pi_{y,2}}{\pi_{2,2}}+ \frac{\pi_{x,3}.\pi_{y,3}}{\pi_{3,3}}+ \frac{\pi_{x,4}.\pi_{y,4}}{\pi_{4,4}} \cdot \] In diesem Aufsatze definirt der Verfasser als orthogonale Systeme zwei Systeme, jedes von vier Kreisen, von folgender Beschaffenheit: Ist eins der beiden Systeme gegeben, so wird das zweite abgeleitet, indem man für je drei der gegebenen den Orthogonalkreis construirt. Zwei solche Systeme haben, wie sich nun zeigt, eben so einfache Eigenschaften wie die oben erwähnten für den besonderen Fall, wenn die beiden Systeme identisch sind. Gewisse besondere Fälle, bei denen einige der Kreise zu Punkten werden, finden einzeln ihre Erledigung.
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