Projectivities of p-solvable groups.
Sei \(p\) eine Primzahl, \({\mathcal S}_ p\) die Klasse der (endlichen) \(p\)-Gruppen, \({\mathcal S}_{p'}\) die der \(p'\)-Gruppen, d.h. der endlichen Gruppen mit zu \(p\) teilerfremder Ordnung, und für Gruppenklassen \({\mathcal X}\), \({\mathcal Y}\) sei \({\mathcal X}{\mathcal Y}\) die Klasse der Gruppen \(G\), die einen Normalteiler \(N\) mit \(N\in {\mathcal X}\) und \(G/N\in{\mathcal Y}\) besitzen. Es ist leicht zu sehen, daß die Klassen \({\mathcal S}_ p\), \({\mathcal S}_{p'}\), \({\mathcal S}_ p{\mathcal S}_{p'}\) und \({\mathcal S}_{p'}{\mathcal S}_ p\) bis auf \({\mathcal S}_{2'}{\mathcal S}_ 2\) unter Projektivitäten nicht invariant sind, d.h. Gruppen mit isomorphen Untergruppenverbänden existieren, von denen die eine in der betreffenden Klasse liegt, die andere aber nicht. Aus Suzukis Sätzen über nicht indexerhaltende Projektivitäten folgt leicht, daß dagegen die Klassen der Form \({\mathcal S}_ p{\mathcal S}_{p'}{\mathcal S}_ p..\). oder \({\mathcal S}_{p'}{\mathcal S}_ p{\mathcal S}_{p'}..\). mit mindestens drei Faktoren invariant unter Projektivitäten sind. Wir zeigen ferner, daß die Residuen und Radikale dieser Klassen auf die entsprechenden Residuen und Radikale der Bildgruppe abgebildet werden und auch Projektoren und Injektoren auf die entsprechenden Projektoren und Injektoren übergehen. Insbesondere bilden Projektivitäten \(p\)-auflösbare Gruppen auf \(p\)-auflösbare Gruppen ab und erhalten ihre \(p\)-Länge, sofern diese mindestens 2 ist.
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