Sur la semi-continuité des intégrales doubles du calcul des variations.
Verf. überträgt hier seine bekannte Theorie der Halbstetigkeit auf Doppelintegrale der Form: \[ I={\iint\limits_D}f(x, y, z, p, q)\,dx\,dy. \] Der Integrationsbereich \(D\) wird als beschränkte, offene Punktmenge angenommen; \(f\), \(f_p\), \(f_q\), \(f_{pp}\), \(f_{pq}\), \(f_{qq}\) werden als stetig vorausgesetzt; ferner soll das Problem ``positiv quasiregulär sein, d. h.: \[ f_{pp}f_{qq}-f^2_{pq}\geqq0,\quad f_{pp}\geqq0,\quad f_{qq}\geqq0. \] Die Funktion \(z (x, y)\) wird stets als ``absolut stetig in \(D\) vorausgesetzt (vgl. des Verf. Note in C. R. 182 (1926), 1198-1200; F. d. M. 52), ferner so, daß das Integral \(I\) mit \(p=\dfrac{\partial z}{\partial x}\), \(q=\dfrac{\partial z}{\partial y}\) als \textit{Lebesgue}sches Integral konvergiert. Die Halbstetigkeit von \(I\) wird nun nach zwei Methoden bewiesen, die unter verschiedenen zusätzlichen Voraussetzungen über \(f\) arbeiten. Die Resultate sind folgende: A) Es sei \(f\geqq N\), und zu jedem \(Z > 0\) gebe es drei Zahlen \(\alpha>1\), \(\mu>0\), \(\varLambda>0\), so daß für \(|z|\leqq Z\), \(|p|+|q|>\varLambda\) stets \(f\geqq\mu(|p|^\alpha+|q|^\alpha)\) gilt. Dann ist \(I\) für alle \(z (x, y)\) des oben definierten Funktionsbereiches halbstetig nach unten. B) \(f\geqq N\), \(f_{px}\), \(f_{qy}\) existieren und sind stetig für \((x, y)\) in \(D\) und alle endlichen \(z\), \(p\), \(q\). Auch dann ist \(I\) halbstetig nach unten. Bei B) kann die Voraussetzung \(f\geqq N\) wegbleiben, wenn \(D\) von einer rektifizierbaren \textit{Jordan}kurve begrenzt ist. (IV 3 C.)
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