Über die Verteilung der Nullstellen und Pole von rationalen Funktionen konvergenter Folgen.

From MaRDI portal
(Redirected from Publication:1441044)





Die Theorie der Normalfamilien wird benutzt, um zu erkennen, daß\ für Folgen rationaler Funktionen \(r_n(z)\) ähnliche Sätze bestehen, wie sie für Polynomfolgen seit längerem bekannt sind. Insbesondere wird der Einlfluß\ der Verteilung von Nullstellen \(a_{mn}\) und Polen der \(r_n(z)\) auf die Ordnung und das Geschlecht der Grenzfunktion untersucht. Hier wird einerseits eine Betragbedingung gestellt: Es gebe ein festes \(k\), so da für alle \(n\) die \(\sum_{m=1}^n | a_{mn}|^{-k}\) unterhalb einer festen Schranke \(M\) liege. Zusammen mit gleichmäßiger Konvergenz der Folge in einem festen endlichen Gebiete folgt daraus die gleichmäßige Konvergenz für jedes endliche Gebiet; die Grenzfunktion ist also meromorph und überdies von einer Ordnung \(<k\) (oder der Konvergenzklasse der Ordnung \(k\)). Daß\ dieser Hauptsatz erst nach Hinzunahme einer weiteren Bedingung richtig ist, bemerkt Verf. späteren Note (Commentarii Math. Helvetici 2 (1930), 18-34, insbesondere S. 19-20; F. d. M. 56); sie schreibt vor, daß\ sich Nullstellen und Pole der \(r_n\) nicht nahekommen dürfen. \textit{Andererseits} wird für die Nullstellen und Pole eine Argumentbedingung diskutiert (Lage in fremden Winkelräumen oder Halbebenen), die sich mit Hilfe des \textit{Weierstraß}schen Doppelreihensatzes auf obige Betragbedingung zurückführen läßt. Endlich wird eine Reihe sehr schöner und nichttrivialer Beispiele gegeben, die Schranken für den Weiterweg zeigen sollen.












This page was built for publication: Über die Verteilung der Nullstellen und Pole von rationalen Funktionen konvergenter Folgen.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q1441044)