Physikalisches zur Vereinigung der Grenzschichttheorie mit der asymptotischen Widerstandstheorie.

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Auszug aus einem Vortrag vor der Hamburger Versammlung der Gesellschaft für angewandte Mathematik und Mechanik. Obwohl die in der \textit{Zeilon}schen Erweiterung der \textit{Oseel}schen Theorie benutzten Ausgangsgleichungen infolge der darin vorgenommenen Vernachlässigung der quadratischen Glieder im Widerspruch zum Impulssatz stehen, führt sie für den ebenen Fall des umströmten, unbegrenzt langen Kreiszylinders zu einer Druckverteilung längs des Körpers, die sich in überraschend guter Übereinstimmung mit den Resultaten experimenteller Messungen befindet. Die \textit{Prandtl}sche Grenzschichttheorie dagegen ergibt die impulsmäßig richtige Gleichung der laminaren Grenzschicht, erfaß\ t aber bei vorgegebenem, der Grenzschicht von außen imprägnierten Druckverlauf lediglich die Vorgänge in der Nähe der Körpervorderseite, d. h. bis zur Ablösungsstelle der Grenzschicht. Beschränkt man nun die \textit{OseenZeilon}schen Rechnungen auf das Außengebiet der Grenzschichtkontur an der Körpervorderseite und auf das Kielwassergebiet in einiger Entfernung hinter dem Körper, so ergeben sie die von der Grenzschichttheorie benötigte Druckverteilung, da dann wegen des geringfügigen Impulsaustausches der impulsmäßige Fehler nicht mehr ins Gewicht fällt.












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