Über gewisse Infinitesimaloperationen der höheren Operationsstufen. III: Die Lehre von den Ratienten
Über die ersten beiden Teile dieser Arbeit [Tôhoku Math. J. 19, 210--237 (1921); 21, 51--64 (1922; JFM 48.0220.02)] ist berichtet worden. Der dort ausführlich erläuterte Gedankengang wird hier nun auf die Infinitesimaloperationen ausgedehnt. Der gewöhnliche Differentiationsprozeß erscheint so als Glied einer unendlichen Reihe von Grenzprozessen, die als Ratientiationen, ihre Umkehrungen als Antiratientiationen bezeichnet werden. (Vgl. hierzu eine ältere Arbeit des Verf. [Am. J. Math. 24, 257--302 (1902; JFM 33.0302.02)], deren Darstellungsweise der Verf. jetzt selbst als schwerverständlich bezeichnet.) Die zwei Anwendungen, die zum Schluß von der immerhin recht mühsamen Theorie gegeben werden, sind recht dürftig, indem nur der Eulersche Satz über homogene Funktionen mehrerer Veränderlicher auf Produkte übertragen und der Entwicklung einer Funktion in die Taylorsche Reihe eine solche in ein unendliches Produkt gegenübergestellt wird, -- was man beides ohne jede Schwierigkeit auch direkt herleiten kann.
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