Über totale Differenzierbarkeit.

From MaRDI portal





Diese Arbeit schließt sich an eine Abhandlung von Rademacher (Math. Ann. 79, 340; F. d. M. 47, 243 (JFM 47.0243.*), 1919-20) an. Es sei \(f(x, y)\) in der Borelschen Menge \(E\) positiven Inhalts stetig, und es werde \[ w_f(x,y;\varrho) = \text{obere Grenze von} \left|\frac{f(x+h,y+k)-f(x,y)}{\sqrt{h^2+k^2}}\right| \text{ für } 0<h^2+k^2\leq\varrho^2, \] \[ L_f(x,y)=\lim_{\varrho\to 0}w_f(x,y;\varrho) \] gesetzt. Der Verf. beweist den Satz: ``Die notwendige und hinreichende Bedingung dafür, daß \(f(x, y)\) in einem maßgleichen Kerne von \(E\) total (im Stolzschen Sinne) differentiierbar sei, besteht darin, daß \(L_f(x, y)\) fast überall in \(E\) endlich sei. Rademacher hatte nur bewiesen, daß die Endlichkeit und Summierbarkeit von \(L_f\) für die Stolzsche Differentiierbarkeit hinreichend ist, übrigens den Satz nur für Gebiete aufgestellt. Sein weiterreichendes Ergebnis erzielt der Verf. durch die Heranziehung eines Satzes aus der Denjoyschen Integrationstheorie.












This page was built for publication: Über totale Differenzierbarkeit.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q1460280)