Sur les intégrales de seconde espèce des variétés algébriques.

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Auf dem \(d\)-dimensionalen algebraischen Gebilde \(V_d: F(x_1,\ldots, x_d, t) =0\) werden \(k\)-fache Integrale \[ \idotsint \sum A_{i_1\ldots i_k} \,dx_{i_1} \ldots dx_{i_k} \] betrachtet, worin die \(A\) rational in \(t\) und den \(x\) sind und in den Indizes alternieren, und bei denen die Ausdrücke \[ B_{i_1\ldots i_{k+1}} = \frac{\partial A_{i_1\ldots i_k}}{\partial x_{i_{k+1}}} +(-1)^k \frac{\partial A_{i_2\ldots i_{k+1}}}{\partial x_{i_{1}}} +(-1)^{2k} \cdots +\cdots \] verschwinden. Trifft das letzte nicht zu, so ist doch \[ \idotsint \sum B_{i_1\ldots i_{k+1}} \,dx_{i_1} \ldots dx_{i_{k+1}} \] ein \((k +1)\)-faches Integral der genannten Art. So gewonnene Integrale heißen uneigentlich. Ein Integral (1) heißt von zweiter Gattung, wenn seine Singularitäten von der Art sind, wie sie bei uneigentlichen Integralen auftreten. Schon für \(k = 3\) ist diese Definition umfassender als die naheliegende: Integrale zweiter Gattung sind solche ohne Residuen. Eine Anzahl Integrale heißt linear unabhängig, wenn keine Linearkombination von ihnen uneigentlich ist. Auf \(V_d\) sei eine Anzahl Hyperflächen gegeben, und \(r\) sei die Höchstzahl linear unabhängiger \(k\)-dimensionaler Zyklen, die diese nicht treffen. Der kleinste Wert, den \(r\) bei beliebigen Systemen von Hyperflächen annehmen kann, ist gleich der Höchstzahl linear unabhängiger \(k\)-facher Integrale.












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