Über die periodischen Transformationen der Kreisscheibe und der Kugelfläche.
Eine Abbildung \(t\) einer Fläche \(F\) in sich wird periodisch genannt, wenn eine der durch Wiederholung entstehenden Abbildungen, etwa \(t^n,\) die Identität ist \((t^n\) heißt dann ``\(n\)-periodisch). Es werden über \(n\)-periodische eineindeutige stetige Abbildungen \(t\) von Flächen \(F\) in sich die folgenden wichtigen Sätze aufgestellt: 1. \(F\) eine Kreisscheibe; dann ist jede die Indikatrix invariant lassende Transformation \(t\) der genannten Art einer gewöhnlichen Drehung \(d\) (um \(2\pi : n)\) topologisch äquivalent, d. h. es gibt eine eineindeutige stetige Abbildung \(u\) von \(F\) in sich, so daß\ \(t = u^{-1} du;\) hingegen ist jede die Indikatrix umkehrende \(t\) topologisch äquivalent einer Spiegelung von \(F\) an einem Durchmesser. 2. \(F\) eine Kugelfläche; ist \(t\) indikatrix- invariant bzw. indikatrix-umkehrend, so ist \(t\) topologisch äquivalent einer Drehung von \(F\) bzw. entweder einer Spiegelung an der Äquatorebene oder der Spiegelung am Mittelpunkt (Drehspiegelung). Die Beweise sind nicht in allen Einzelheiten ausgeführt.
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