Über den \textit{Fermat}schen Satz. III.

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Mit einer unscheinbaren Verallgemeinerung, die aber von großen Tragweite ist, hat \textit{Vandiver} (Referat vorstehend) eine von \textit{Frobenius} in Berl. Ber. 1910 (``Über die \textit{Bernoulli}schen Zahlen und die \textit{Euler}schen Polynome) entwickelte Methode angewandt, um die Kongruenz (4) \(m^{p- 1}\equiv 1\) (mod. \(p^2\)) auch für \(m=5\) herzuleiten. ` `Nun war es mir längst gelungen, die Methode meiner ersten Arbeit weiter zu vereinfachen. Auf demselben Wege konnte ich die neuen Resultate bequem herleiten, auch für größere \(k\), nich nur für \(k=2\), wie \textit{Vandiver}. Es gelang mir, zu zeigen, daß die Kongruenz (4) auch für \(m=11\) und 17 gilt, und falls \(p=6n-1\) ist, auch für \(m=7\), 13 und 19. Die Bedingung (4) ist nur die bequemste von \(\frac12(m-1)\) Bedingungen, die sich in den einfachsten Fällen dahin zusammenfassen lassen, daß \(f(x)\) (mod. \(p\)) durch \(x^{m-1}\) teilbar ist, oder daß die Funktion (5) \(Q_m(x)\equiv \sum_{1}^{m-1}S_{p-1}\left(\frac{l}{m}\right)x^l\) (mod. \(p\)) identisch verschwindet, wo \(S_n(x)=\frac{(x+h)^{n+1}- h^{n+1}}{n+1}\) die \textit{Bernoulli}sche Funktion ist. Für \(x=1\) und die von 1 verschiedenen \(m\)-ten Einheitswurzeln \(\varrho\) hat jene Funktion die Werte: \[ Q_m(1)\equiv \frac{m^p-m}{p},\;Q_m(\varrho)=- \frac{mf(\varrho)}{1-\varrho^p}. \] Auch für kleine zusammengesetzte \(m\) gibt es \(\frac12\,\varphi(m)\) Bedingungen dieser Art. Ich habe sie für alle Werte \(m=2,3,\dots,22,24,26\) entwickelt. Je größer \(m\) wird, desto mehr Hülfsmittel sind zur Ableitung dieser Bedingungen erforderlich. Ich habe sie nicht vorab im Zusammenhang dargestellt, sondern allmählich, sobald sie erforderlich wurden, entwickelt.












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