Über eine geometrische Anwendung der \textit{Abel}schen Integralgleichung.
Verf. stellt sich die Aufgabe, diejenigen Körper zu finden, für die das Volumen des von einer jeden Ebene durch einen festen Punkt abgeschnitten Teiles eine gegebene Funktion der Stellung dieser Ebene ist. Diese Forderung läßt sich bei Einführung von Polarkoordinaten als eine Integralgleichung erster Art von \textit{Volterra}schem Typus auf der Kugeloberfläche ausdrücken. Für den Fall des Rotationskörpers gelingt unmittelbar die Reduktion auf eine \textit{Abel}sche Integralgleichung; der allgemeine Fall wird durch Einführung des Mittelwertes der unbekannten Funktion auf einem Breitenkreis auf jenen zurückgeführt. Die Aufgabe ist stets lösbar, der Körper jedoch erst eindeutig bestimmt, wenn man seine Begrenzungsfläche auf einer Seite einer beliebigen Ebene willkürlich, jedoch der Volumenbedingung entsprechend vorschreibt.
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