Über die Äquivalenz der \textit{Cesàro}schen und \textit{Hölder}schen Mittelwerte.

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Publication:1476541





Ist \(x_1,x_2,x_3,\dots\) eine beliebige Zahlenfolge, und setzt man einerseits \[ h^{(1)}_n=\frac{x_1+x_2+\cdots +x_n}{n}\,,\quad h^{(k)}_n=\frac{h^{(k-1)}_1+h^{(k-1)}_2+\cdots +h^{(k-1)}_n}{n}\,, \] andrerseits \[ s^{(1)}_n=x_1+x_2+\cdots +x_n,\quad s^{(k)}_n=s^{(k-1)}_1+s^{(k-2)}_2+\cdots+s^{(k-n)}_n\quad (k=2,3,\dots), \] so bezeichnet man die Zahlen \(h^{(k)}_n\) als die \textit{Hölder}schen und die Zahlen \(c^{(k)}_n=\frac{s^{(k)}_n}{{n+k-1\choose k}}\) \(\left(\text{oder auch }\frac{k!s^{(k)}_n}{n^k}\right)\) als die \textit{Cesàro}schen Mittel \(k\)-ter Ordnung. Aus \(x_n \to \gamma\) folgt für jedes \(k\) sowohl \(h^{(k)}_n\to\gamma\), als auch \(c^{(k)}_n\to\gamma\), während aus der Existenz eines der letzteren Grenzwerte nichts auf das etwaige Vorhandensein von \(\lim x_n\) geschlossen werden kann. Aber \textit{Knopp} bewies (1907), daß aus \(h^{(k)}_n\to\gamma\) (für ein bestimmtes \(k\)) stets \(c^{(k)}_n\to\gamma\) (für dasselbe \(k\)) folgt. \textit{Schnee} bewies (1909) auch das Umgekehrte (vgl. F. d. M. 40, 304 (JFM 40.0304.*), 1909). Beide Beweise sind ziemlich kompliziert. Verf. gibt einen außerordentlich durchsichtigen Beweis für diese Tatsachen. .












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