Zur Theorie der \textit{Meyer}schen Felder beim \textit{Lagrange}schen Variationsproblem.
Es wird die Frage nach der relativen Invarianz (siehe des vorstehende Referat) des \textit{Hilbert}schen Integrales für das \textit{Lagrange}sche Problem dahin beantwortet, daß diese, wie die absolute, nur in \textit{Meyer}schen Feldern stattfindet. Es ergibt sich dies unmittelbar aus den von \textit{Bolza} aufgestellten partiellen Differentialgleichungen für die Gefälls- und Multiplikatorfunktionen eines Extremalenfeldes (siehe die vorstehend referierte Arbeit von \textit{Bolza} aus Palermo Rend. 31). Der Verf. hätte den Beweis in wenigen Zeilen führen können, wenn er das bekannte (und von \textit{Hadamard} ausführlich bewiesene) Lemma benutzt hätte, daß mit Ecken versehene Vergleichskurven durch reguläre beliebig approximiert werden können. -- Im zweiten Teile der Arbeit wird die \textit{Cauchy}sche Charakteristikentheorie auf die \textit{Hamilton}sche partielle Differentialgleichung angewendet, ohne daß sich, wie der Verf. selbst bemerkt, dabei nennenswerte neue Resultate einstellen.
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