Über die Orthogonalfunktionen des Herrn \textit{Haar}.
Die gleichmäßige Entwickelbarkeit einer beliebigen stetigen Funktion in eine nach den von \textit{Haar} definierten Orthogonalfunktionen (Referat vorstehend) fortschreitende Reihe wird in einfacher Weise aus der Approximation der integrierten Funktion mittels eingeschriebener Polygonzüge hergeleitet. Für das Verhalten an Unstetigkeitsstellen ergibt sich, daß die Reihe dort im allgemeinen nicht gegen einen bestimmten Grenzwert konvergiert. Während sich eine gegebene Funktion natürlich nur auf eine Weise in eine gleichmäßig konvergente Reihe der genannten Art entwickeln läßt, ist dies auf unendlichviele Weisen möglich, wenn man bloß verlangt, daß die Reihe, abgesehen von endlichvielen Ausnahmestellen, gegen die vorgegebene Funktion konvergiert. Die Integrale der \textit{Haar}schen Orthogonalfunktionen bilden eine ``Basis der stetigen Funktionen, d. h. sie sind selbst stetige Funktionen, und jede stetige Funktion läßt sich auf eine und nur eine Weise nach ihnen in eine gleichmäßig konvergente Reihe entwickeln.
- On the uniqueness of Haar series converging over subsequences of partial sums
- On orthogonalization of Schoenberg splines
- A regularity property of fractional Brownian sheets
- On isomorphism of the space of continuous functions with finite p-th variation along a partition sequence
- Uniqueness of Haar series convergent with respect to subsequences to integrable functions
- Jordan test for the Haar-type systems
- On recovering the coefficients of a Haar series convergent along a subsequence of partial sums
- Asymptotic and quantitative results of neural network operators that employ wavelets
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