Über die \textit{Stokes}sche Formel und über eine verwandte Aufgabe in der Hydrodynamik.

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Der Verf. faßt am Schlusse der Abhandlung die Ergebnisse seiner Untersuchung wie folgt zusammen: 1. Bei der von \textit{Stokes} gegebenen Ableitung der sogenannten \textit{Stokes}schen Formel werden Glieder vernachlässigt, welche in großer Entfernung von der Kugel ausschlaggebend sind. Durch diesen Umstand wird es bedingt, daß der von \textit{Whitehead} gemachte Versuch, die von \textit{Stokes} gegebenen Formeln für die durch die Translation einer Kugel hervorgerufene Bewegung einer Flüssigkeit durch Berücksichtigung der quadratischen Glieder zu verbessern, scheitern mußte (vgl. F. d. M. 20, 972-976, 1888, JFM 20.0972.02). 2. Um dem genannten Übelstand abzuhelfen, muß man auch in erster Annäherung in den \textit{Navier}schen Differentialgleichungen gewisse mit dem Faktor \(u_0\) (\(u_0=\) Geschwindigkeit der Kugel) behafteten Glieder beibehalten. Zu dem so erhaltenen linearen Systeme wurden die verallgemeinerten \textit{Green}schen Formeln aufgestellt. 3. Mittels der so gewonnenen Hülfsmittel wurde die durch die genügend langsame Translation einer Kugel hervorgerufene Bewegung untersucht. Diese Bewegung weicht in hinreichender Entfernung von der Kugel selbst bei den kleinsten Werten von \(u_\sigma\) beträchtlich von der \textit{Stokes}schen Bewegung ab. Die \textit{Stokes}sche Formel für den Widerstand gegen die Bewegung der Kugel erleidet dadurch keinen Eintrag in ihrer Gültigkeit.












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