Der \textit{Sturm}sche Satz für Gleichungen fünften und sechsten Grades.
Die Entwicklungen stützen sich auf die Arbeiten, über welche F. d. M. 34, 116, 1903, JFM 34.0116.01 und 35, 121, 1904, JFM 35.0121.08, JFM 35.0121.09 referiert worden ist. In der letzteren hat der Verf. schon bemerkt, daß\ die Anzahl der reellen Wurzeln einer beliebigen Gleichung fünften Grades durch Anwendung des \textit{Sturm}schen Satzes auf die ``typische Gleichung bequem gefunden werden kann. Dieselbe Methode führt nun auch bei der Gleichung sechsten Grades zum entsprechenden Ziel. Zu berechnen sind die \textit{Sturm}schen Funktionen \[ S_{i}=\left|\begin{aligned} & \sigma_{0} \, \sigma_{1} \, \dots \, \sigma_{i-1} \\ & \sigma_{1} \, \sigma_{2} \, \dots \, \sigma_{i} \\ & \hdotsfor1\\ & \sigma_{i-1} \, \sigma_{i} \, \dots \, \sigma_{2i-2} \end{aligned}\right| \] für \(i=1,2,\dots,6\), wo die \(\sigma\) die Potenzsummen der Wurzeln der typischen Gleichung bedeuten. Die \(S_{i}\) können auch durch Kovarianten \(T_{i}\) vom Grade \(2(i-1)(m-i)\), der Dimension \(2(i-1)\) und dem Gewicht \(i(i-1)\) ersetzt werden. \(S_{1},S_{2},S_{6}\) lassen sich sofort angeben, \(S_{2}\) und \(T_{3}\) durch eine einfache, \(T_{4}\) und namentlich \(T_{5}\) degegen nur durch ziemlich langwierige Rechnung finden.
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