Über die Schnittkurve zweier kongruenten Ringflächen und ihr Zerfallen in Kreise.

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Verf. gibt einen eleganten Beweis des Satzes, daß\ eine Ringfläche von einer sie doppelt berührenden Ebene nach zwei Kreisen geschnitten wird: Die Schnittkurve zweier kongruenten Ringflächen mit gemeinsamer Äquatorialebene zerfällt in drei Teile, 1. eine in einer der drei Symmetrieebenen gelegene Kurve vierter Ordnung, 2. den vierfach zählenden imaginären Kugelkreis, 3. eine Restkurve vierter Ordnung. Die letztere ist Basiskurve eines Flächenbüschels zweiter Ordnung, dessen Polartetraeder von den drei Symmetrieebenen und der unendlich fernen Ebene gebildet wird. Da die Schnittpunkte der letzteren mit der Basiskurve auf dem Kugelkreis liegen, so enthält der Büschel eine Kugel mit Mittelpunkt im Schnittpunkt der Symmetrieebenen. Die in Rede stehende Kurve ist demnach ein sphärischer Kegelschnitt, welcher im Falle einer zweimaligen Berührung der Flächen in zwei Kreise zerfällt. -- Schließlich wird noch ein elementarer Beweis des Erkannten nach darstellend-geometrischer Methode gegeben.












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