Über das Analogon zur \textit{Lie}schen Kugelgeometrie im Gebiete der geraden Linie.
Das auf der Geraden der Kugel entsprechende Gebilde ist das Punktepaar. Sind \(P_i = a_ix^2+2b_ix+c_i = 0\) \((i = 1, 2, 3)\) drei Punktepaare einer Geraden, die zu je zweien einander harmonisch trennen, so kann man jedes andere Punktepaar in der Form \(P = x_1P_1 + x_2P_2+x_3P_3 = 0\) darstellen; hier sind \(x_1,x_2,x_3\) das Analogon zu den pentasphärischen Koordinaten. Der Verf. führt dann den Begriff der orientierten Punktepaare ein, definiert den ``Winkel zweier solcher Punktepaare. Schließlich gelangt er zu 4 Punktepaarkoordinaten \(x_1,\dots ,x_4\), zwischen denen die Relation \(\varSigma x_i^2 = 0\) besteht, und die den hexasphärischen Koordinaten entzprechen. Ist \(y_1,\dots ,y_4\) ein Wertsystem, für das \(\varSigma y_i^2 \neq 0\), so definiert die Gleichung \(\varSigma x_iy_i = 0\) zusammen mit \(\varSigma x_i^2 = 0\) alle Punktepaare einer Projektivität. Die Projektivitäten auf den Geraden erscheinen somit als das Analogon zu den linearen Kugelkomplexen von \textit{Lie}. Damit ist zugleich die bekannte \textit{Stephanos}sche Abbildung der Projektivitäten einer Geraden wiedergefunden.
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