Ueber die Dissociation der Gase bei constantem Druck und bei Ueberschuss eines der Dissociationsproducte.

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Indem der Verf. für die Betrachtung der Reactionen bei constantem Druck die numerischen Concentrationen (Planck: Wiedem. Ann. 32, 491) anwendet, leitet er den Satz ab: Bei gleichem äusserem Druck und gleicher Temperatur ist der Dissociationsgrad bei unendlich grossem Ueberschuss des einen Dissociationsproductes gleich dem Quadrat des Dissociationsgrades bei Abwesenheit eines Ueberschusses. Weiter folgt: Wenn Druck und Temperatur constant sind, sinkt der Dissociationsgrad mit wachsendem Ueberschusse des einen Dissociationsproductes bis zu einem Grenzwert, der dem Quadrat des Dissociatiensgrades bei Abwesenheit eines Ueberschusses gleich ist. --- Aehnliche Betrachtungen gelten für verwickeltere Dissociationen und für Dissociationen im weiteren Sinne. Für Lösungen ergiebt sich: Wenn eine in verdünnter Lösung verlaufende Reaction mit einer Aenderung des osmotischen Druckes verbunden ist, so tritt bei weiterer Verdünnung eine Verschiebung des Gleichgewichtes ein, welche den osmotischen Druck steigert, also im entgegengesetzten Sinne beeinflusst wie die Verdünnung. --- Die gefundenen Gesetze werden angewandt auf die Versuche, die Wurtz über die Dampfdichte des Phosphorpentachlorids bei Gegenwart eines Ueberschusses von Phosphortrichlorid unter Atmosphärendruck angestellt hat in der Absicht, durch den Zusatz des Trichlorids die Dissociation des Pentachlorids aufzuheben.












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