On the determination of the genus of a holomorphic function in some particular cases.
Es mögen \(\alpha_1, \alpha_2, \dots,\alpha_n \dots\) die absoluten Beträge der Nullstellen einer ganzen transcendenten Function sein. Giebt es dann nicht-negative ganze Zahlen \(\mu\) von der Beschaffenheit, dass die Summe \[ \frac{1}{\alpha_1^{\mu +1}} + \cdots + \frac{1}{\alpha_n^{\mu +1}} + \cdots \] convergirt, so heisst nach Laguerre die kleinste unter diesen Zahlen das Geschlecht jener Function (cf. F. d. M. XVI. p. 367, JFM 16.0367.02). Herr de Sparre giebt unter der Voraussetzung, dass die Zahlen \(\alpha_n\) unter einander verschieden und ihrer Grösse nach geordnet sind, folgenden Satz zur Bestimmung des Geschlechts: ``Ist der Grenzwert \(\lim_{n=\infty} \alpha_n^{\omega -1} (\alpha_{n+1} - \alpha_n)\) endlich und von Null verschieden, so ist das Geschlecht gleich \(\omega\). Beispielsweise ist das Geschlecht von \(\sin x\) gleich 1, weil \({}_{n+1}- \alpha_n\) beständig gleich \(\pi\) ist. Aus dem genannten Satze leitet Herr de Sparre einen weiteren ab: Es seien die Nullpunkte der Function die Ecken eines Systems von Dreiecken, welche die Ebene einfach und lückenlos überdecken. Sei ferner der Nullpunkt mit dem absoluten Betrage \(\alpha_n\) der Eckpunkt eines Dreiecks, welches den Flächeninhalt \(S_n\) besitzt. ``Wenn nun \(\lim_{n=\infty} \alpha_n^{\omega -2} S_n\) endlich und von Null verschieden ist, so ist das Geschlecht der Function gleich \(\omega\). Ein Beispiel bilden die Nullstellen der elliptischen Functionen dritter Art (allgemeine \(\varTheta\)-Functionen), für welche sich das Geschlecht 2 ergiebt, da man das System der Dreiecke offenbar so wählen kann, dass \(S_n\) constant wird. Uebrigens gilt der Satz nur unter gewissen in der Note näher angegebenen Einschränkungen.
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