Beweis eines Satzes über projective Punktreihen.
Werden auf einer Geraden, in welcher durch zwei projective, aber nicht involutorische Punktreihen \(P\) und \(P'\) eine projective Beziehung gegeben ist, dem Punkte \(y\) durch die Beziehungen \(P'P\) und \(PP'\) resp. die Punkte \(x\) und \(z\) zugeordnet, und wird ein weiterer Punkt so construirt, dass die gerade Punktreihe \(xzyr\) einem festen Gebilde projectiv ausfällt, so ist auch die zwischen \(y\) und \(r\) entstehende Beziehung Projectivität und bei der Projectivität \(PP'\) sich selbst homolog. Dieser hier von Herrn Pasch rein geometrisch bewiesene Satz ist eine Verallgemeinerung eines von Herrn Schröter in seiner ``Untersuchung zusammenfallender reciproker Gebilde in der Ebene und im Raum. (Borchardt J. LXXVII. p. 120, siehe F. d. M. VI. 1874. p. 375, JFM 06.0375.02) aufgestellten Satzes. Der Schröter'sche Satz ergiebt sich aus dem obigen, wenn \(xzyr\) harmonisch liegen.
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