Proof of a theorem of Riemann.

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Riemann hat in seiner Abhandlung: ``Theorie der Abel'schen Functionen (Borchardt J. LIV.) folgenden Doppelsatz bewiesen, der für fast alle functionentheoretischen Untersuchungen von der grössten Bedeutung ist: ``Repräsentirt die \(n\)-blättrige \((2p+1)\) - fach zusammenhängende Fläche \(T_z\) die Verzweigung der algebraischen Function \(s\) von \(z\), definirt als Wurzel der irreductiblen Gleichung \(T(\overset{n}{s}, \overset{m}{z})=0\), so ist jede rationale Function \(\varrho(z,s)\) von \(z\) und \(s\), die als solche immer auf die Form \[ \varSigma a_{\kappa\lambda} z^k s^{\lambda} : \varSigma b_{\kappa\lambda} z^{\kappa} s^{\lambda} \quad (\kappa= 0, 1, 2\ldots k;\; \lambda=0, 1, 2\ldots l); \] \(a,b\) Constanten, die auch theilweise Null sein können), gebracht werden kann, eine in der Fläche \(T_z\) einwerthige Function der complexen Variable \(z\), die nur für eine Anzahl von Punkten der Fläche unstetig von der ersten Art wird und im übrigen stetig bleibt. Umgekehrt ist auch jede in der Fläche \(T_2\) einwerthige Function \(\sigma\) der complexen Variable \(z\), die nur für eine endliche Anzahl von Punkten der Fläche unstetig von der ersten Art wird und im übrigen stetig bleibt, durch einen Ausdruck von der Form \[ \varSigma a_{\kappa\lambda} z^{\kappa} s^{\lambda}:\varSigma b_{\kappa\lambda} z^{\kappa} s^{\lambda} \] darstellbar, oder, was dasselbe, sie ist eine rationale Function von \(z\) und \(s\). Der Zweite Theil dieses Satzes ist bisher noch nicht allgemein bewiesen. Der Riemann'sche Beweis dieses Satzes besteht aus zwei getrennten Theilen, die sich in Abschnitt 4. art. 5 und art. 8 der oben genannten Abhandlung finden. Später hat Herr Betti in seiner Abhandlung ``Sopra le funzioni algebriche di una variabile complessa (Annali delle Univ. Toscane, T. VII.) einen Beweis für den obigen Satz gegeben, der in seinem ersten Theil von dem des Riemann'schen Beweises darin abweicht, dass er auf rein algebraischen Wege geführt ist, und in dem zweiten Theil fast unverändert der Riemann'sche ist. Nun ist aber die Methode der Constantenzählung, welche für beide Beweise charakteristisch und entscheidend ist, in ihrer Anwendung mit fast unüberwindlichen Schwierigkeiten verknüpft, sobald die \(\mu\) Punkte sich in gewissen speciellen Lagen befinden (vergl. Roch: ``Ueber die Anzahl der willkürlichen Constanten in algebraischen Functionen. Borchardt J. LXIV.). Aus diesem Grunde hat Herr Prym im vorliegenden Aufsatze für den Riemann'schen Satz einen neuen Beweis gegeben, der die zur Bestimmung der Constanten erforderlichen unübersehbaren Untersuchungen umgeht. Dieser Beweis wird nicht nur ohne jede beschränkende Voraussetzung geführt, sondern ereicht auch mit den einfachsten, und zwar nur algebraischen Hülfsmitteln, das vorgesteckte Ziel.












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