Contribution to the research into the two types of surface content Of minimal surfaces in general and a helicoidal surface in particular

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Aus einer Formel von Gauss (Werke V, 65) für die Variation \(\delta S\) des Flächeninhalts eines einfach zusammenhängenden, von einer in sich zurückkehrenden Linie \(L\) begrenzten Flächenstückes \(S\) bei Variation dieses Flächenstückes, ergiebt sich, dass als Grenzbedingungen, denen die Fläche \(S\) für den Fall des Minimums genügen muss, die folgenden gegeben werden können: Die Fläche \(S\) soll ``längs gegebener Linien \(L\) endigen, oder ``gegebene Flächen \(F\) rechtwinklig treffen, oder endlich ``längs gegebener Linien \(L\) endigen und gegebene Flächen \(F\) rechtwinklig treffen. Zu der letzten Classe von Aufgaben gehört die von Gergonne (Ann. d. Math. VII. 1816) gestellte Aufgabe: ``Einen Würfel so in zwei Theile zu theilen, dass der Schnitt durch die inversen Diagonalen zweier gegenüberliegender Flächen geht, und dass die Schnittfläche, welche von der Oberfläche des Würfels begrenzt ist, ein Minimum ist. Herr Schwartz hat nun versucht, folgende Aufgbe zu lösen: ``Gegeben ist eine zusammenhängende geschlossene Kette, deren Glieder von geradlinigen Strecken, oder von Elementen gebildet werden; gesucht wird eine einfach zusammenhängende, in ihrem Innern von singulären Stellen freie Minimalfläche, welche von den geradlinigen und von den ebenen Gliedern der Kette begrenzt wird und die letzteren rechtwinklig trifft. Die Methode ist die von Herrn Weierstrass gegebene, der diese Aufgabe für den Fall, dass die Glieder der Kette nur von geradlinigen Strecken gebildet werden, in allgemeinster Weise gelöst hat (siehe Berl. Monatsber. 1866, p. 855 u. 856). Vergl. auch Riemann's Untersuchungen über dieselbe Aufgabe, herausgegeben von Hattendorff (Gött. Abh. XIII). Es ergiebt sich aus der Untersuchung des Herrn Schwarz unter anderem, dass durch die oben angegebene Aufgabe von Gergonne zwei zu einander symmetrische Minimalflächen bestimmt werden, welche den aus der Aufgabestellung sich ergebenden analytischen Bedingungen genügen, und welche zugleich specielle Fälle derjenigen Minimalflächen sind, die der Herr Verfasser in dem Nachtrag zu seiner Preisschrift: ``Bestimmung einer speciellen Minimalfläche, Berlin 1871 (s. F. d. M. III, 409, JFM 03.0409.05) betrachtet hat. Das von Herrn Schwarz angefertigte Model, welches von Herrn Kummer der K. Akademie vorgelegt wurde, ist das einer Minimalfläce, deren Begrenzung durch eine Kette von 4 Ebenen gebildet wird, auf denen sie überall senkrecht stehen muss. Herr Kummer bemerkt, dass Herr Schwarz nun auch untersucht, ob diese Fläche wirklich ein Minimum darstellt, d. h. ob sie kleiner ist, als alle unendlich nahen Flächen, welche denselben Grenzbedingungen unterworfen sind, und gefunden, dass dies in der That nicht der Fall ist. Die Untersuchung, ob einem Stücke \(M\) einer Minimalfläche unter gewissen Grenzbedingungen die Eigenschaft des Minimums wirklich zukomme oder nicht, hängt im Allgemeinen davon ab, ob für jede in Rücksicht auf jene Grenzbedingungen zulässige Variation des betrachteten Flächenstückes die zweite Variation \(\delta^2 S\) des Flächeninhalts \(S\) desselben positiv ist, ob es auch solche Variationen desselben giebt, für welche diese zweite Variation negativ Werthe oder den Werth Null annimmt. Diese Untersuchung der zweiten Variation ist Gegenstand der vorliegenden dritten Mittheilung. Für den Fall, dass das sphärische Bild des betrachteten Flächenstückes der Minimalfläche ganz auf einer Halbkugel Platz findet, ist die Untersuchung von Tédénat (Gergonne, Ann. d. Math. VII. 284) geführt. Um diese Beschränkung zu heben, berechnet Herr Schwarz zunächst die zweite Variation \(\delta^2 S\) in einer andern Form, welche unter einer gewissen Voraussetzung ebenfalls die Beurtheilung des Vorzeichens gestattet. Diese für \(\delta^2 S\) entwickelte allgemeine Formel wird am Schlusse angewendet auf die Untersuchung des Minimums eines von zwei geraden Strecken und von zwei Schraubenlinien begrenzten, einfach zusammenhängenden Theiles der Schraubenfläche. Nach dem Vorgange von Plateau lassen sich die gewonnenen Resultate experimentell veranschaulichen.












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